Vor 26 Jahren gegründet, betreibt die Thebert Metallbau GmbH in Tumeltsham (Bez. Ried im Innkreis) eine Schlosserei sowie die Be- und Verarbeitung von Metallen. Sie ist vor allem im Bereich von Alu-Glas-Fassadenelementen, Fenstern, Türen und Konstruktionen zum Brandschutz aktiv.
Das Unternehmen war bereits 2025 in die Pleite geschlittert. Trotz Sanierungsmaßnahmen konnte der Betrieb wirtschaftlich nicht stabilisiert werden.
Die Gründe für die neuerlichen Schwierigkeiten: die anhaltende negative Entwicklung in der Bauwirtschaft – gerade hochpreisige Projekte stagnierten völlig, die Umsätze gingen massiv zurück. Erwartete Marktbelebungen blieben aus, die finanzielle Situation wurde immer schwieriger.
Thebert versuchte mit Einsparungen und dem Annehmen kleinerer Aufträge gegenzusteuern. Die erhoffte nachhaltige Besserung trat aber nicht ein.
Der AKV beziffert die Schulden auf rund 1,17 Millionen Euro und das Vermögen auf etwa 500.000 Euro. An die 80 Gläubiger und 16 Mitarbeiter, darunter auch Lehrlinge, sind betroffen.
Für die Beschäftigten gibt es keine Hoffnung mehr: Eine Fortführung des Unternehmens ist mangels Finanzierung nicht mehr beabsichtigt. Eine Schließung wird angestrebt, dem wurde bereits zugestimmt, so der Alpenländische Kreditorenverband.