Flitzer beim ESC: Flog Israel wegen ihm raus?

Michael Ben David stand plötzlich bei den Moderatoren.
Michael Ben David stand plötzlich bei den Moderatoren.ORF
Am Donnerstag ging das zweite Eurovision-Semifinale über die Bühne. Überraschungen gab es keine.

Die Finalteilnehmer stehen fest. Klar ist: Alle Favoriten werden am Samstag auftreten. Darunter Schweden, Serbien, Norwegen und Top-Favorit Ukraine. 

Wer es nicht geschafft hat: Israel! Das Land galt zwar eher als Wackel-Kandidat, machte sich aber nach der Performance am Donnerstag große Hoffnungen auf einen Final-Auftritt. Denn die Stimmung bei Michael Ben David war in der Halle überragend. Er hätte den siebten Finaleinzug in Folge sichern sollen. Das klappte letzten Endes nicht.

Andi Knoll musste lachen

Grund dafür könnte eine Aktion während der Voting-Phase gewesen sein. Denn als das Moderatoren-Trio zum Anrufen aufforderte, schmuggelte sich der Israeli ganz frech in den Vordergrund. ORF-Moderator Andi Knoll merkte an: "Michael Ben David schaffte es immer da zu sein, wo die Kameras sind". Und er fügte hinzu: "Die israelischen Securities hätten den Störenfried schon lange entfernt". 

Während der kompletten Moderation ließ der Sänger nicht von der Kamera ab und sorgte sogar in der Halle für Gelächter. Auch Andi Knoll musste Schmunzeln, als er zwischendurch die Moderatorin imitierte. Er betonte aber: "Ich weiß nicht, ob sich das positiv auswirkt auf das Voting. Oder sich denkt, für den stimme ich sicher nicht ab, sonst geht der nochmal auf die Bühne." 

Am Ende war es für das Publikum wohl tatsächlich zu viel. Nach der Flitzer-Aktion muss Michael Ben David nun seine Sachen packen. 

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