FlixTrain plant, ab dem Jahr 2028 auch München an das eigene Streckennetz anzubinden. Das teilt das Unternehmen in einer aktuellen Aussendung mit. Die bayrische Landeshauptstadt gilt als einer der wichtigsten Wachstumsmärkte für nachhaltigen Fernverkehr in Deutschland.
Eingesetzt werden dabei neue Hochgeschwindigkeitszüge, die bis zu 230 km/h erreichen können und daher von vielen bereits als "grüner Blitz" bezeichnet werden. Konkrete neue Linien wurden noch nicht genannt, laut Medienberichten soll aber die Verbindung München–Berlin zu den geplanten Routen zählen.
Wie t-online unter Berufung auf eine Mitteilung von Flix berichtet, werden die Lokomotiven des Typs Vectron von Siemens Mobility in München-Allach gefertigt. Das Gesamtvolumen des Fahrzeugauftrags liegt bei 2,4 Milliarden Euro.
Die neuen Züge sollen barrierefreie Einstiege, leistungsfähiges WLAN und ein überarbeitetes Sitzkonzept bieten.
Bislang bedient FlixTrain in Deutschland vor allem die großen Nord-Süd- und Ost-West-Achsen und verbindet rund 40 Städte. Die Züge verkehren auf mehreren Hauptlinien, die wichtige Metropolen wie Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und Stuttgart miteinander vernetzen
Auch die italienische Staatsbahn Ferrovie dello Stato (FS) baut ihr Hochgeschwindigkeitsnetz Richtung Österreich und Deutschland ebenfalls weiter aus.
Die Tochter Trenitalia plant bis zu vier Direktverbindungen täglich von Mailand und Rom nach München mit Frecciarossa-1000-Zügen.