Foda: "Für Deutsche sind wir schuld am WM-Aus"

Teamchef Franco Foda wird in seiner Heimat Deutschland die Mitschuld am WM-Aus der DFB-Auswahl gegeben.
Für das ÖFB-Team wird es wieder ernst. Der Schweden-Test (6. September, Generali Arena) und der dazugehörige Lehrgang stehen vor der Tür. Teamchef Franco Foda will den Schwung aus dem erfolgreichen Frühjahr mitnehmen.

2:1-Sieg gegen Deutschland, 1:0-Sieg gegen WM-Viertelfinalisten Russland, davor Siege gegen Slowenien (3:0) und Luxemburg (4:0). Einzig der Juni-Test gegen Brasiliens Star-Ensemble ging mit 0:3 verloren. Die Formkurve zeigt insgesamt nach oben. Heimische Fußball-Fans fiebern der Nations League und der EM-Quali entgegen.

Schuld am WM-Aus?



CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Foda stand am Montag bei "Sport und Talk im Hangar 7" dem Sender "ServusTV" Rede und Antwort: "Ich freue mich auf den Lehrgang, denn am meisten fehlt mir die tägliche Arbeit auf dem Platz." Positive Nachrichten gab es über Marko Arnautovic zu vermelden. Der West-Ham-Legionär wurde nach seinem Tor bei der 1:3-Niederlage gegen Arsenal mit Knieproblemen ausgewechselt. "Habe die Information, dass er wieder fit ist und nächste Woche spielen wird", sagte Foda zur vielleicht wichtigsten Personalie.

Der Deutsche plauderte aus, dass ihn nach dem blamablen Vorrunden-Aus der DFB-Auswahl viele seiner Landsmänner kontaktiert hätten. "Nach der WM haben viele Leute aus Deutschland angerufen und gesagt, dass wir verantwortlich für ihre schlechte Leistung waren, weil wir sie geschlagen haben. Wir haben verdient gewonnen, haben sie permanent unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen. Es war ein bedeutendes Spiel."

Sein deutsches Teamchef-Pendant Jogi Löw nahm Foda in Schutz: "Dass Löw in Frage gestellt wird, kann ich nicht nachvollziehen. Er hat in der Vergangenheit super gearbeitet." (Heute Sport)

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