23 Spieler nominierte Franco Foda in den ÖFB-Kader für die Testspiele gegen Slowenien (Freitag, 20.45 Uhr) und Luxemburg (Mittwoch, 20.30 Uhr). "Und ich habe vor, alle einzusetzen", sagt der Teamchef. Sechs Wechsel sind pro Partie erlaubt.
Der Aufstellungs-Poker ist somit eröffnet. Foda kündigte an, auch im taktischen Bereich experimentieren zu wollen. "Wir wollen flexibler sein. Vom System und von der praktischen Ausrichtung her", sagt der Deutsche.
"Möglich, dass nicht alles funktioniert"
Sprich: Österreich wird es gegen Slowenien zumindest 45 Minuten lang mit einer ungewohnten Dreierkette versuchen. "Wir haben sehr viele gute, intelligente Spieler. Ich glaube, dass sie in der Lage sind, in kurzer Zeit auch diese Ideen umzusetzen." Ehrlicher Nachsatz: "Es ist aber gut möglich, dass morgen noch nicht alles funktioniert."
T-Frage ungelöst
Die Tormann-Frage lässt Foda vorerst unbeantwortet. "Ich will in den beiden Partien jedem eine Chance geben. Es ist schön, die Qual der Wahl zu haben."
Neben dem Ergebnis ist dem Teamchef vor allem die Stimmung im Stadion wichtig. "Wir wollen die Fans begeistern. Sie müssen das Gefühl entwickeln, dass man sich mit der Mannschaft identifizieren kann." 17.000 Tickets sind weg. Kanpp 30.000 passen ins Klagenfurter Wörthersee-Stadion.
Die möglichen System-Varianten von Franco Foda:
Neue Systeme wurden angekündigt. Im Training wurde das 3-4-3 ausprobiert, links in der Grafik zu sehen. Alaba wird vorerst im Mittelfeld bleiben – in der ersten Variante links, in den anderen beiden zentral.