Gibt es im schottischen Loch Ness wirklich ein Monster? Zuletzt sorgte die mystische Kreatur wieder für Aufsehen. Google-Earth-Bilder sollen den angeblichen Beweis für die Existenz des legendären Wesens liefern. Demnach soll gleich eine ganze Nessie-Familie in dem See leben.
Einer, der es ganz genau wissen sollte, ist der Naturforscher Adrian Shine. Der Engländer zog bereits im Jahr 1973 in die schottischen Highlands, um die Seeschlange zu finden. Er gründete auch das "Loch Ness Project", sammelte und untersuchte verschiedene Daten. Auch mit den angeblichen Sichtungen der Kreatur setzte sich Shine auseinander.
Wie die "Bild" berichtet, ist der Forscher nun zu einer finalen Entscheidung gekommen, was die Existenz von Nessie betrifft. Ihm zufolge ist Nessie nur ein Mythos – ein herber Schlag für alle Fans der Legende.
Shine betonte, dass hinter den angeblichen Monster-Sichtungen lediglich natürliche Phänomene stecken würden. So seien oft Schiffswellen für viele Sichtungen verantwortlich. Auch Vögel, die auf dem Wasser schwimmen, können so wirken, als hätten sie einen längeren Hals.
Des Weiteren würden besondere Strömungsverhältnisse dafür sorgen, dass Felsen oder Baumstämme vermeintlich gegen den Wind schwimmen. Die Fotos des Monsters wären laut dem Wissenschaftler fake.