Fetisch-Party auf Spielplatz

Mann mit Windel im Bällebad – Eltern sind entsetzt

Eine Fetisch-Party in einem deutschen Kinderspielplatz sorgt für heftigen Wirbel. Nach einem Eltern-Shitstorm wurde die nächste Feier abgesagt.
02.11.2026, 13:41
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In Deutschland sorgen brisante Aufnahmen von einem Kinder-Indoor-Spielplatz für Aufregung bei den Eltern. Der Grund: Die Anlage in Mehlingen bei Kaiserslautern öffnete ihre Tore offenbar für eine Fetisch-Party für Erwachsene.

Wie die "Krone" berichtet, sollen die Feiernden der "ABDL"-Szene angehören. Dabei handelt es sich um sogenannte "Adult Babys" und Windelliebhaber. So sollen die Fotos beispielsweise einen Mann zeigen, der mit einer Windel im Bällebad liegt, wo sonst Kinder spielen.

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Darum geht's in der ABDL-Szene

Mitglieder dieser Szenen haben eine sensorische, beruhigende oder teils sexuelle Faszination für Windeln oder kindliche Verhaltensweisen wie Daumenlutschen, das Tragen von Stramplern oder das Spielen mit Kinderspielzeug. Die Folge der Party und den damit verbundenen Aufnahmen war ein Shitstorm der Eltern.

Die Erziehungsberechtigten zeigten sich darüber besorgt, dass ihre Kinder mit den Fetisch-Party-Besuchern in Berührung kommen könnten. Gegenüber der Tageszeitung stellte der Psychotherapeut und Mitbegründer der "Kink Aware Professionals Association" Dr. Martin Gostentschnig klar, dass ABDL nichts mit Pädophilie zu tun habe. Betroffene würden sich nicht zu Kindern hingezogen fühlen. Vielmehr würden sie selbst Kinder sein wollen.

Eltern rufen zum Boykott auf

Auch der Veranstalter könne die Aufregung um das Thema nicht verstehen. Die Party habe außerhalb der gewöhnlichen Öffnungszeiten stattgefunden und alle Teilnehmer wären über 18 Jahre alt gewesen. Des Weiteren seien alle Spielgeräte nach der Veranstaltung gereinigt worden.

Dennoch riefen die Eltern zum Boykott des Indoor-Spielplatzes auf. Ein Protest, der bereits Wirkung zeigte. In deutschen Medien hieß es, dass die Betreiber der Einrichtung die nächste ABDL-Party im November abgesagt hätten. Rechtliche Schritte, um gegen den Shitstorm vorzugehen, behalte man sich demnach vor.

red, Akt. 02.11.2026, 13:45, 02.11.2026, 13:41
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