Heftige Unwetter sorgen in Griechenland für Chaos. So kam es auf der beliebten Urlaubsinsel Rhodos zu einem 17-stündigen Starkregen – Überschwemmungen waren die Folge. In der nordöstlichen Gemeinde Archangelos standen laut Berichten des Senders ERTNews Straßen und Häuser unter Wasser.
Die Bevölkerung wurde noch in der Nacht mittels einer SMS des Zivilschutzes vor der Lage gewarnt. Demnach wurden die Menschen dazu aufgefordert, sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten. Auch Autofahrten solle man vermeiden.
In den sozialen Medien kursieren Videos, die das gesamte Ausmaß der Unwetter zeigen. So hätten sich Straßen in reißende Flüsse verwandelt. Als Konsequenz bleiben die Schulen auf Rhodos vorerst geschlossen.
Des Weiteren kam es auf der Insel Samos und der in der Hafenstadt Volos zu Überschwemmungen. Die Feuerwehren standen dort im Einsatz. Vor allem in West- und Nordgriechenland soll es zu weiteren Regenfällen und Gewittern kommen, warnt der griechische Wetterdienst EMY. Diese sollen bis Dienstag andauern.
Bereits im Oktober hat es in Griechenland verhältnismäßig viel geregnet. Laut Daten des Nationalen Observatoriums Athen wurden auf der Insel Euböa 408 Liter Regen pro Quadratmeter in vier Tagen verzeichnet. Zu massiven Regenfällen kam es auch auf Kreta. Dort wurden Mitte Oktober über 1.000 Liter pro Quadratmeter registriert.