Stabilisierungspolitik

Forschung gegen Krise: Duo erhält Wirtschaftsnobelpreis

Die US-Ökonomen Robert Hall und Michael Woodford wurden am Montag mit dem Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet.
12.10.2026, 12:07
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Die diesjährige Nobelpreis-Saison ist abgeschlossen: Am Montagmittag wurde auch die letzte Auszeichnung vergeben. Der Wirtschaftsnobelpreis geht heuer an die beiden US-Ökonomen Robert Hall und Michael Woodford. Das gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften bekannt.

Geehrt werden die beiden Wissenschaftler für ihre bedeutenden Beiträge zur Stabilisierungspolitik. Ihre Forschungen ermöglichten die Entwicklung neuer Wirtschaftsmodelle, mit denen sich untersuchen und berechnen lässt, wie wirtschaftspolitische Maßnahmen Konjunkturschwankungen beeinflussen.

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Nur Männer ausgezeichnet

Bereits in der vergangenen Woche waren die diesjährigen Nobelpreisträger in den Bereichen Medizin, Physik, Chemie, Literatur und Frieden bekannt gegeben worden. Auffällig dabei: In sämtlichen wissenschaftlichen Kategorien gingen die Auszeichnungen heuer ausschließlich an Männer.

Der Wirtschaftsnobelpreis nimmt unter den Auszeichnungen eine Sonderstellung ein. Anders als die übrigen Preise geht er nicht auf das Testament von Alfred Nobel zurück, sondern wurde von der Schwedischen Reichsbank ins Leben gerufen. Offiziell trägt er den Namen Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften.

Eine Million Euro Preisgeld

Die Auszeichnung ist mit umgerechnet rund einer Million Euro dotiert. Überreicht wird sie am 10. Dezember im Rahmen der Nobelpreisverleihung in Stockholm.

Im vergangenen Jahr wurden der Wirtschaftshistoriker Joel Mokyr sowie die Wachstumsforscher Philippe Aghion und Peter Howitt geehrt. Ihre Arbeiten beschäftigten sich mit den Voraussetzungen für langfristiges, nachhaltiges Wirtschaftswachstum.

red, Akt. 12.10.2026, 12:14, 12.10.2026, 12:07
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