In Klassen abgehängt

FP-Rabl: "Wir müssen mit dem Kreuz Flagge zeigen"

Seit 2015 regiert mit Andreas Rabl in Wels ein FP-Bürgermeister. In "Heute" spricht er nun über laufende "Kreuz-Kontrollen", Migration und Wirtschaft.
16.10.2026, 04:55
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Bürgermeister Andreas Rabl (53) sprach sich im großen "Heute"-Studiotalk (das Video in voller Länge oben) nicht nur für den Verbleib des Kreuzes aus, sondern übte auch scharfe Kritik an der Bundesregierung. Der Talk über:

Kreuze in Klassenzimmern

"Das Kreuz ist mehr als ein religiöses Symbol. Es ist ein Symbol für unsere europäisch-abendländische Kultur, unsere Identität, unsere Lebensweise und auch für unser Zusammenleben."

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Fehlende Kreuze in Wels

"Ich will gar nicht über die Ursachen spekulieren, warum die Hälfte der Kreuze fehlten. Ob das Schüler oder Lehrer abgehängt haben, ist egal, ich will einfach, dass dieses Symbol in den Klassen ist und bleibt. Wir müssen hier Flagge zeigen."

Seine Kontrollen

"Als wir kontrolliert haben, haben wieder einige Kreuze gefehlt und wir haben sie wieder ergänzt."

Schuldenfreie Stadt

"Wir haben vor zehn Jahren auch hohe Schulden gehabt – 70 Millionen Euro – und haben dann eine Struktur- und Verwaltungsreform im Magistrat gemacht mit einer Aufgabenreform. Seitdem geht es mit den Finanzen bergauf. Natürlich ist es jeden Tag eine Herausforderung, denn die Wünsche sind unendlich. Aber man muss wissen, was man sich leisten kann und was  nicht."

Migration

"Die Kriminalitätsrate und die Quote in den Gefängnissen müssen zu denken geben: 50 Prozent der Häftlinge haben eine ausländische Staatsbürgerschaft. Vielleicht dämmert es jetzt dem einen oder anderen, dass wir die falschen Leute ins Land lassen haben."

Integration

"Wenn jemand in dieses Land kommt, dann hat er auch die Kultur und die Lebensweise zu respektieren und zu akzeptieren."

„Ich habe überhaupt kein Verständnis für Mindestsicherungen von 9.000 Euro netto. Das gehört sofort geändert.“
Andreas Rabl Bürgermeister (FPÖ)
Rabl im Talk mit Clemens Oistric
Sabine Hertel

Christkindl- oder Wintermarkt?

"Ganz klar. In Österreich kommt das Christkindl. Wir haben uns daher in Wels genau darauf fokussiert und wollten auch einen Christkindlmarkt und keinen Markt mit Weihnachtsmann."

Wirtschaftliche Bedeutung des Marktes

"Der Christkindlmarkt ist ein riesiger touristischer Impuls für die Stadt. Wir erwarten über eine Million Gäste. Davon lebt nicht nur der Handel, sondern auch die Gastronomie sehr wesentlich."

Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, um Markt zu schützen

"Man muss sich schon einmal die Frage stellen, in welcher Welt wir heute leben, dass so etwas überhaupt notwendig ist."

9.000 € netto Mindestsicherung

"Das ist absurd, völlig überzogen. Das müssen alles die Steuerzahler bezahlen. Wir zahlen ohnehin schon genug Steuern. Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür. Es gehört sofort geändert."

CO2-Bepreisung

"Müssen wir abschaffen. Jeder Österreicher zahlt 400 € im Jahr mehr. Wir brauchen mehr billige Energie. Das hat in der Vergangenheit mit Importen gut funktioniert und ich verstehe nicht, warum wir das nicht wieder machen können." Auch aus Russland? "Natürlich."

Landtagswahl OÖ

"Wir haben Rückenwind und mit Manfred Haimbuchner einen sehr beliebten Kandidaten. Es ist absolut möglich, Nummer 1 zu werden!"

Zufriedenheit mit Bundesregierung

"Zufriedenheit kann man es nicht nennen. Die wurschteln halt so dahin. Da geht es um Pfründe, Personal, Macht und auch um viel Geld. Aber weitergebracht haben sie eigentlich nichts."

Was ihm abgeht

"Mir fehlen Reformen in allen Bereichen – egal, ob das Bildung, Pflege oder der Wirtschaftsbereich ist. Bei den Steuern gilt für mich: Leistung muss sich lohnen."

coi, 16.10.2026, 04:55
Weitere Storys