FPÖ verliert 105.000 Stimmen an die ÖVP

Gleich 19 Prozent bzw. 105.000 FPÖ-Anhänger haben am Sonntag bei der EU-Wahl die Volkspartei gewählt. 42.000 der freiheitlichen Fans sind diesmal lieber zuhause geblieben.
Die ÖVP konnte bei der diesjährigen Wahl 90 Prozent ihrer Wähler von 2014 mobilisieren. Zugewinne kann die ÖVP mit 105.000 Stimmen vor allem von der FPÖ verzeichnen. Diese verlor gleich 19 Prozent der Wähler von 2014 an den ehemaligen Koalitionspartner.

Umgekehrt musste die ÖVP nur geringe Verluste an die FPÖ hinnehmen, 23.000 ehemalige Anhänger der Volkspartei haben diesmal für die Freiheitlichen gestimmt.

Knapp 70 Prozent blieben treu



Die Wählerstromanalyse zeigt, wie viele Wähler einer bestimmten Partei ihr im Vergleich zur vorigen EU-Wahl 2014 treu geblieben sind und wie viele von ihnen in welches andere Lager gewechselt sind.

Quelle: SORA/ORF
69 Prozent der FPÖ-Wähler von 2014 blieben der Partei auch heuer treu. 7 Prozent der FP-Fans bzw. 42.000 FP-Wähler von 2014 haben ihr Wahlrecht heuer nicht in Anspruch genommen und blieben lieber zuhause.

CommentCreated with Sketch.3 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die meisten Zugewinne hat die Partei des geschiedenen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache von Nichtwählern erhalten – im Ausmaß von 174.000 Stimmen.

Zu diesem Ergebnis kommt die SORA Wählerstromanalyse, die im Auftrag des ORF durchgeführt wurde. Die Details sehen Sie in der Bildstrecke oben.



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(ek)

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