Nepp-Kritik an SPÖ

FPÖ alarmiert – Jeder 2. arbeitslose Ausländer in Wien

Neue ÖIF-Zahlen sorgen jetzt für politische Aufregung. Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp übt scharfe Kritik an der Wiener Integrationspolitik.
Wien Heute
29.07.2026, 12:06
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Die aktuellen Zahlen des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) sorgen für eine heftige politische Debatte in Wien. Laut dem Bericht waren im Juni 2026 österreichweit 154.968 ausländische Staatsangehörige arbeitslos oder in einer AMS-Schulung. Davon entfielen 83.575 auf Wien.

„Wien ist längst zum österreichischen Zentrum der gescheiterten Integrations- und Zuwanderungspolitik geworden“
Dominik NeppFPÖ-Chef Wien

Für FPÖ-Wien-Chef Dominik Nepp sind die Zahlen ein Beleg für das Scheitern der Integrationspolitik der Wiener SPÖ. "Diese Zahlen sind ein Offenbarungseid für die Wiener SPÖ. Wien ist längst zum österreichischen Zentrum der gescheiterten Integrations- und Zuwanderungspolitik geworden. Während Bürgermeister Ludwig und seine Stadtregierung die Probleme kleinreden, zeigen die offiziellen Zahlen des ÖIF eine völlig andere Realität. Sie untermauern eindrucksvoll, wovor die FPÖ seit Jahren warnt", sagt Nepp.

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Der Freiheitliche verweist darauf, dass damit rund 54 Prozent aller arbeitslosen ausländischen Staatsangehörigen beziehungsweise Personen in AMS-Schulungen auf Wien entfallen.

36.965 Personen arbeitslos oder in Schulung

Auch die Zahlen zu anerkannten Flüchtlingen und subsidiär Schutzberechtigten hebt Nepp hervor. Laut ÖIF befanden sich österreichweit 36.965 Personen dieser Gruppe in Arbeitslosigkeit oder AMS-Schulung. Die größte Gruppe stellten Menschen aus Syrien (18.832), gefolgt von Afghanistan (7.742). Zudem verweist der Bericht auf eine geringe Erwerbsbeteiligung von Frauen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.

"Das zeigt, dass die rote Integrationspolitik gerade dort versagt, wo Integration am dringendsten gebraucht wird", so Nepp.

Der FPÖ-Obmann fordert einen Kurswechsel. "Es gibt nur einen Weg erfolgreicher Integration und der führt über den Arbeitsmarkt. Wer dauerhaft in Österreich bleiben will, muss rasch Deutsch lernen, arbeiten und seinen Beitrag leisten. Integration bedeutet Eigenverantwortung."

Besonders scharf kritisiert Nepp die Wiener Sozialpolitik: "Wer soll sich möglichst rasch um Arbeit bemühen, wenn nach Grenzübertritt und ab der Wiener Ortstafel Wohnung sowie Sozialleistungen ohne entsprechende Gegenleistung abgeholt werden können, während viele Österreicher trotz harter Arbeit kaum noch über die Runden kommen?"

FPÖ will härteres Vorgehen gegen Sozialmissbrauch

Abschließend verlangt der Wiener FPÖ-Chef weniger Zuwanderung und ein härteres Vorgehen gegen Sozialmissbrauch. "Die aktuellen ÖIF-Zahlen sind ein unübersehbares Warnsignal. Wien darf nicht länger das Verwaltungsamt für arbeitslose Flüchtlinge sein, sondern muss endlich wieder die Interessen der arbeitenden Bevölkerung an die erste Stelle rücken", so Nepp.

{title && {title} } red, {title && {title} } 29.07.2026, 12:06