Der Verbund verführe seine Kunden, Niederösterreicher würden aber billige Stromtarife verdienen, sind die Freiheitlichen alarmiert.
"Der von der Verlierer-Ampel hochgejubelte Österreich-Tarif des Verbund-Konzerns ist kein großer Wurf, sondern ein billiger Taschenspielertrick auf dem Rücken aller Kunden", kommentiert FPÖ Niederösterreich-Landesparteiobmann und LH-Stellvertreter Udo Landbauer den ab März gültigen Österreich-Tarif des teilstaatlichen Konzerns.
Die Probleme am Energiemarkt seien nämlich "das Resultat jahrelanger, hausgemachter Fehlentscheidungen. Mit zeitlich begrenzten Aktionstarifen wird nur von der eigenen Unfähigkeit abgelenkt", so Landbauer weiter.
"Solche Einmalrabatte verschleiern gekonnt die Kostenexplosion im zweiten Vertragsjahr – und aus einer Entlastung wird dann schnell eine Belastung. Ich kann der EVN nur empfehlen, auf solche billigen Tricks zu verzichten. Die Niederösterreicher wollen billigen Strom und klare Tarife ohne Lockangebote und Superbonus. Alles andere wäre eine Täuschung und in der Folge eine herbe Enttäuschung aller Niederösterreicher", so Udo Landbauer.