Vater fand Opfer

Totes Kleinkind in NÖ – Polizei hat schlimmen Verdacht

In einer Wohnung in Groß Gerungs wurde am Mittwoch ein Kleinkind tot entdeckt, seine Mutter (29) liegt schwer verletzt im Krankenhaus.
18.02.2026, 19:19
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Dramatische Szenen spielten sich am Mittwochnachmittag in Groß Gerungs ab: Gegen 17 Uhr langte bei den Einsatzkräften die Anzeige über die Auffindung eines verstorbenen 15 Monate alten Buben sowie seiner schwer verletzten Mutter (29) in einer Wohnung ein.

Heute.at - Totes Kleinkind und schwer verletzte Mutter entdeckt
Großeinsatz der Polizei
Totes Kleinkind und schwer verletzte Mutter entdeckt

Sofort rückten Polizei, Rettung und Notarzt zum Einsatzort aus. Für das Kleinkind kam jedoch jede Hilfe zu spät – es konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Die Mutter wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Über ihren aktuellen Gesundheitszustand lagen vorerst keine näheren Informationen vor.

Suizidgedanken? Hol dir Hilfe, es gibt sie.
In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen - außer, Suizide oder Suizidversuche erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn du unter Selbstmord-Gedanken, oder Depressionen leidest, dann kontaktiere die Telefonseelsorge unter der Nummer 142, täglich 0-24 Uhr.
TelefonSeelsorge – Notruf 142
Kriseninterventionszentrum: 01/4069595

Das Landeskriminalamt Niederösterreich (LKA NÖ) hat die Ermittlungen übernommen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch Gegenstand umfassender Erhebungen.

Ermittler haben schlimmen Verdacht

Nach ersten Ermittlungsansätzen besteht der schwerwiegende Verdacht, dass die Mutter ihren eigenen Sohn getötet haben könnte. In weiterer Folge dürfte sie versucht haben, sich selbst das Leben zu nehmen. Eine offizielle Bestätigung dieser Annahme steht noch aus.

"Heute"-Infos zufolge soll der Vater die schreckliche Entdeckung gemacht und direkt die Polizei alarmiert haben. Der kleine Bub hatte offensichtlich keine äußerlichen Verletzungen, seine 29-jährige Mutter wies Schnittverletzungen auf. Sie befindet sich derzeit im kritischen Zustand.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe
Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Polizei-Notruf: 133

Gewaltschutzzentrum: 0800 222 555

Opfer-Notruf: 0800 112 112

Die Ermittler arbeiten nun daran, den genauen Ablauf der Ereignisse sowie das Motiv zu klären. Auch das familiäre Umfeld wird in die Untersuchungen miteinbezogen. Weitere Details sollen nach Abschluss erster kriminalpolizeilicher Maßnahmen bekannt gegeben werden.

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