Die Verunsicherung bei den betroffenen Mietern nach dem Verkauf der Gemeindewohnungen ist nach wie vor groß. "Viele Menschen wissen nicht, was der Verkauf für sie persönlich bedeutet, welche Rechte sie haben und an wen sie sich mit ihren Fragen wenden können. Genau deshalb haben wir unsere Ombudsstelle eingerichtet", so Wr. Neustadts FPÖ-Klubobmann und Gemeinderat Alexander Landbauer.
Die Freiheitlichen wollen die betroffenen Mieter mit ihren Sorgen nicht alleine lassen und bieten daher gemeinsam mit Rechtsanwalt Dr. Markus Tschank eine persönliche Beratung vor Ort an.
"Wir reden nicht nur über die Probleme der Menschen, wir gehen direkt zu ihnen und helfen vor Ort. Jeder Betroffene soll die Möglichkeit haben, seine Fragen persönlich zu stellen und sich über seine rechtliche Situation zu informieren", so Landbauer.
Die Ombudsstelle ist an folgenden Terminen in den Seniorenklubs vor Ort:
1. Oktober 2026 – SK Flugfeld Nord, Matthias Schönerer Gasse 10-12
8. Oktober 2026 – SK Josefstadt, Mießlgasse 28
22. Oktober 2026 – SK Flugfeld Süd, Julius Willerth Gasse 24
"Gerade jetzt ist es wichtig, dass die betroffenen Mieter einen verlässlichen Ansprechpartner haben. Wir wollen zuhören, Fragen beantworten und dort helfen, wo Hilfe notwendig ist", betont Landbauer.
Die Freiheitlichen halten zudem an ihrer Forderung fest, dass die Erlöse aus dem Verkauf der Gemeindewohnungen zur Sanierung des verbleibenden Gemeindewohnungsbestandes verwendet werden müssen. "Wer Gemeindewohnungen verkauft, trägt auch Verantwortung für jene Wohnungen, die im Bestand bleiben. Die Verkaufserlöse müssen daher in die Sanierung des Restbestandes fließen. Das ist das Mindeste, was man von der Stadt erwarten kann", so Landbauer.