Scharfe Kritik

FPÖ: "Nemak-Aus direkte Folge von EU-Klimahysterie"

Aus für Autozulieferer in NÖ: Scharfe Kritik übt Udo Landbauer an der Bundesregierung, die den Wirtschaftsstandort Österreich in den Abgrund führe.
Niederösterreich Heute
22.04.2026, 17:00
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Die angekündigte Schließung des Autozulieferers Nemak in Herzogenburg mit 330 betroffenen Arbeitsplätzen sorgt für scharfe Kritik bei Niederösterreichs Verkehrslandesrat und LH-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ).

"Der Niedergang der Auto- und Zulieferindustrie ist die direkte Folge des Green Deal der EU und einer Bundesregierung, die diesen selbstzerstörerischen Weg auch noch befeuert. Was als Klima- und Energiewende verkauft wird, bedeutet in Wahrheit die Zerstörung von Arbeitsplätzen, Wertschöpfung und Wohlstand in Österreich und diesmal ganz konkret in Niederösterreich. 330 Menschen müssen jetzt für diesen Irrsinn mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes bezahlen", sagt Landbauer.

"Betriebe werden mit Rekordsteuern belastet"

Scharfe Kritik übt Landbauer an der Bundesregierung, die den Wirtschaftsstandort Österreich in den Abgrund führe. "Günstige fossile Energie wird verteufelt und Betriebe mit immer neuen Auflagen und Rekordsteuern belastet. Das ist Gift für den Standort und treibt Unternehmen aus dem Land. Die Bundesregierung führt Österreich damit immer tiefer in eine wirtschaftliche Sackgasse."

"Ganze Regionen werden geschwächt"

Die Folgen dieser falschen Politik seien längst sichtbar: "Mit jedem Betrieb, der zusperrt, verlieren wir Kaufkraft und Wertschöpfung. Ganze Regionen werden geschwächt, so wie jetzt Herzogenburg. Anstatt irgendwelche Fantasieformeln zu entwickeln, braucht es endlich Maßnahmen, die den Standort stärken und Arbeitsplätze sichern."

Landbauer fordert ein rasches Ende der zerstörerischen Klima- und Energiepolitik. "Wenn Österreich und damit auch Niederösterreich wieder wettbewerbsfähig sein soll, dann braucht es ein radikales Umdenken. In einem ersten Schritt muss die CO2-Strafsteuer sofort abgeschafft werden. Günstige Energie ist die Grundlage, um Arbeitsplätze zu sichern und die Industrie im Land zu halten, sonst werden weitere Betriebe folgen", warnt Landbauer.

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