Sanierung gescheitert

Jetzt fix: Autozulieferer pleite – 319 Jobs in Gefahr

Die niederösterreichische Eitek GmbH ist endgültig im Konkurs - der Sanierungsplan wurde von den Gläubigern abgelehnt.
Österreich Heute
22.04.2026, 16:45
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Jetzt ist es fix: Für den Autozulieferer Eitek GmbH aus Ebergassing (Bezirk Bruck an der Leitha, NÖ) ist die Rettung gescheitert. Wie der Alpenländische Kreditorenverband mitteilt, wurde der verbesserte Sanierungsplan am Landesgericht Korneuburg nicht angenommen.

Damit ist klar: Das Verfahren wird nun als Konkurs weitergeführt. Der Insolvenzverwalter beginnt mit der Verwertung des Unternehmensvermögens. Auch die Eigenverwaltung wurde der Firma bereits entzogen.

Für die Beschäftigten ist das eine bittere Nachricht. Insgesamt 319 Mitarbeiter sind betroffen. Sie bangen jetzt um ihre Zukunft.

Sanierung nicht angenommen

Dabei hatte es noch einen letzten Rettungsversuch gegeben. Den Gläubigern wurde ein Sanierungsplan mit einer Quote von 30 Prozent angeboten, davon 15 Prozent als sofortige Auszahlung. Doch die nötigen Mehrheiten kamen nicht zustande.

Insgesamt haben 670 Gläubiger Forderungen von rund 24,1 Millionen Euro angemeldet. Ein Großteil davon wurde auch anerkannt. Trotzdem reichte es nicht für eine Einigung.

Seit 21 Jahren im Geschäft

Die Eitek GmbH war seit 2005 in der Automobilindustrie tätig und stellte Innenausstattungssysteme her. Die Krise der Branche, steigende Kosten und ein massiver Nachfragerückgang brachten das Unternehmen in Schwierigkeiten.

Für Gläubiger gibt es nun die Möglichkeit, ihre Forderungen weiterhin anzumelden.

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