Künstler Franz Josef Baur, der seit Jahren eng mit der ESC-Welt verbunden ist, hat für "Heute" alle ESC-Acts analysiert und verrät, welche Länder für ihn die größten Siegchancen haben.
Wenn es um den Eurovision Song Contest geht, macht dem gebürtigen Schwaben niemand etwas vor. Der Künstler verfolgt den ESC seit seiner Kindheit, arbeitete bereits mit Acts wie Conchita Wurst und Cesár Sampson zusammen und war als kreativer Beobachter rund um den "Turquoise Carpet" unterwegs.
Für "Heute" hat er die Teilnehmer genau unter die Lupe genommen und klare Favoriten gefunden. Ganz vorne sieht er aktuell Finnland. Linda Lampenius und Pete Parkkonen sorgen mit "Liekinheitin" bei ihm für absolute Gewinner-Vibes. "Der Act hat alles, was Eurovision groß macht: Feuer, Spannung und starke Inszenierung."
Aber auch Dänemark könnte das Rennen machen. "Sören Torpegaard Lund ist ein junger Künstler, der performen kann und auf der Bühne sehr natürlich wirkt. Genau das braucht es heute beim ESC."
Sein Geheimtipp: Daniel Ziska aus Tschechien. "Ein tiefgründiger Song, der mich emotional total mitnimmt, von Schmerz bis hin zu Hoffnung und innerer Zerrissenheit."
Weniger euphorisch fällt sein Urteil über Deutschland aus. Sarah Engels überrasche ihn zwar positiv, trotzdem sieht er keine Siegchancen. Und wie wird sich Österreich schlagen? Mit Cosmós "Tanzschein" zeigt sich Baur durchaus zufrieden. "Der Beitrag wirkt jung, frisch und modern. Sehr schlau geschrieben, wie er mit Tierbildern und Metaphern spielt, ohne kitschig zu werden."