Trotz Übernahme-Zusage

Frau teilt Schwangerschaft mit – Firma meldet sie ab

Eine Dienstnehmerin aus dem Bezirk Horn hatte eigentlich eine Übernahme-Zusage, dennoch meldete sie ihre Firma einfach ab – bis die AK einschritt.
Erich Wessely
31.05.2025, 06:30
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Dieser Fall sorgt für Debatten: Eine junge Frau aus dem Waldviertel war in einem Betrieb beschäftigt, das Dienstverhältnis war zunächst zwar nur befristet. Aber die Niederösterreicherin hatte eine Übernahme-Zusage seitens der Firma.

Kurz vor Ablauf der drei Monate teilte sie dem Arbeitgeber mit, dass sie schwanger ist. Statt die Frau – wie zugesagt – zu übernehmen, meldete der Betrieb die Frau aber einfach ab. Mit der Annahme, dass das Dienstverhältnis damit beendet ist.

Die Frau ließ die Vorgehensweise nicht auf ihr sitzen und wandte sich an die AK Niederösterreich, die sich sofort dem Fall annahm. Experten rieten ihr, sich arbeitswillig und arbeitsfähig zu erklären.

Interventionen beim Arbeitgeber

Die Arbeiterkammer schließlich intervenierte ihrerseits beim Arbeitgeber: Bei Schwangerschaft verlängert sich ein befristetes Dienstverhältnis nämlich automatisch bis zum Mutterschutz.

Firma reagierte, Frau mit 7.500 Euro Lohn

Nach der rechtlichen Klarstellung musste auch die Firma reagieren und lenkte zum Schluss doch noch ein. Die Frau wurde bis zum Mutterschutz weiterbeschäftigt und erhielt dadurch mehr als 7.500 Euro brutto. Viel Geld zum Start ins Mutterglück.

{title && {title} } wes, {title && {title} } 31.05.2025, 06:30
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen