Tochter im Bus attackiert

Frau tötete 2018 Baby – jetzt Messerattacke auf Tochter

Eine 45-Jährige soll in Bad Goisern ihre Tochter (13) mit einem Messer verletzt haben. 2018 hatte sie ihren acht Monate alten Sohn getötet.
Österreich Heute
21.08.2026, 23:15
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Verstörende Szenen spielten sich in einem Postbus in Bad Goisern (OÖ) ab. Eine 45-jährige Wienerin soll ihre 13-jährige Tochter mit einem Obstmesser im Halsbereich verletzt haben. Zeugen zufolge schrie die Frau dabei immer wieder "Dämon!", das berichtet die Kronen Zeitung.

Gegen 13.40 Uhr am Montag schlug der Lenker des Schienenersatzverkehrs Alarm, das wurde jetzt bekannt. Eine Person würde die anderen Passagiere mit einem Messer bedrohen. Als die Polizisten beim Bahnhof Steegen in Bad Goisern eintrafen, standen bereits 15 Passagiere vor dem Bus.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Am Bahnsteig fanden die Einsatzkräfte die 45-Jährige. Sie blutete stark im Halsbereich. Laut Zeugen hatte sie zuvor ihrer Tochter mit dem Obstmesser einen Schnitt im Halsbereich zugefügt, so die Krone.

Zwei Passagiere greifen ein

Zwei Passagiere schritten ein und verhinderten Schlimmeres. Die 45-Jährige verletzte sich auch selbst mit dem Messer am Hals.

Die 13-Jährige wurde ambulant im Krankenhaus behandelt und danach laut Kinder- und Jugendhilfe des Landes an ihre Familie übergeben.

Erzähle uns deine Story!

Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen? Bewegt dich ein anderes Thema? Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter [email protected]. Denn deine Story ist uns wichtig!Mail an uns

Über die Mutter wurde wegen Mordversuchs die Untersuchungshaft verhängt, sie sitzt in der Justizanstalt Wels – es gilt die Unschuldsvermutung. Ob und wann die 45-Jährige in der forensischen Psychiatrie untergebracht wird, muss ein Gutachter entscheiden, so die Krone.

Schon 2018 tötete sie ihren kleinen Sohn

Die Frau stand bereits 2018 wegen einer schrecklichen Tat vor Gericht. Am 21. September 2018 wurde sie wegen Mordes in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen.

Im Jänner 2018 war die damals 37-Jährige gemeinsam mit ihrem acht Monate alten Sohn in einem Wiener Krankenhaus untergebracht. Dort erstickte sie den kleinen Bub. Danach flüchtete sie und versuchte kurz darauf, sich selbst das Leben zu nehmen.

Schwerer Verdacht gegen Schwiegervater

Beim Prozess im Herbst 2018 wurde schließlich der Hintergrund der Tat aufgearbeitet. Laut psychiatrischem Gutachten war die Mutter zum Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig gewesen.

Sie war in ihrer Jugend in ihrer Heimat sexuell missbraucht worden und hatte später harmlose Vorfälle überinterpretiert. Nun steht die 45-Jährige erneut unter dem Verdacht, eines ihrer Kinder attackiert zu haben.

{title && {title} } red, {title && {title} } 21.08.2026, 23:15