"Wollte sie mitnehmen"

Familienvater tötete seine Tochter (8) im Schlaf

Nach dem Tod einer Achtjährigen in Kumberg hat ihr Vater die Bluttat gestanden. Der 37-Jährige erklärte bei der Polizei auch sein Motiv.
André Wilding
20.08.2026, 18:04
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Nach der tödlichen Attacke auf ein achtjähriges Mädchen in Kumberg gibt es nun erstmals Angaben des tatverdächtigen Vaters zu den Hintergründen. Der 37-Jährige wurde am Mittwochvormittag im Polizeianhaltezentrum Graz formell einvernommen und zeigte sich laut Polizei umfassend geständig.

Dabei schilderte der Steirer auch, was ihn zu der Tat bewegt haben soll. Nach eigenen Angaben wollte er wegen Streitigkeiten mit seiner Partnerin Suizid begehen und seine achtjährige Tochter "mitnehmen".

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Tochter im Schlaf attackiert

Die bisherigen Ermittlungen zeichnen auch den mutmaßlichen Ablauf der Tat nach. Demnach dürfte der 37-Jährige am Montagabend in das Kinderzimmer gegangen sein.

Dort soll er seiner schlafenden Tochter mit einem Küchenmesser die tödlichen Verletzungen zugefügt haben. Anschließend dürfte der Mann ins Badezimmer gegangen sein und versucht haben, sich selbst das Leben zu nehmen.

In diesem Badezimmer stellten die Ermittler auch die mutmaßliche Tatwaffe sicher. Das Küchenmesser wird nun kriminaltechnisch untersucht.

Obduktion klärt Todesursache

Bereits am Dienstagnachmittag wurde das Mädchen auf gerichtliche Anordnung obduziert. Dabei stellten die Mediziner als Todesursache einen massiven Blutverlust infolge schwerer Verletzungen am Hals fest.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte  >

Die Ergebnisse der Obduktion stimmen laut Polizei mit den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler überein.

Vater kommt in Justizanstalt

Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete nach der Einvernahme die Einlieferung des 37-Jährigen in die Justizanstalt Jakomini an.

Auch nach dem Geständnis ist der Fall für die Ermittler noch nicht abgeschlossen. Weitere Erhebungen zur tödlichen Tat folgen.

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