Vorfall vor 3 Wochen

Frau verblutet nach "Sex-Spiel" – Details schockieren

Eine 40-Jährige aus Oberösterreich ist nach schweren Verletzungen im Spital gestorben. Ihr Ehemann sitzt in U-Haft – die Hintergründe.
André Wilding
14.07.2026, 08:00
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Der Tod einer 40-jährigen Frau aus Marchtrenk beschäftigt die Ermittler. Die Oberösterreicherin wurde laut "Kronen Zeitung" vor rund drei Wochen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus Wels eingeliefert. Trotz aller Bemühungen der Ärzte starb sie an den Folgen ihrer Verletzungen.

Im Fokus der Ermittlungen steht ihr 50-jähriger Ehemann. Er befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft geht derzeit nicht von einem Tötungsvorsatz aus. Ermittelt wird wegen des Verdachts des "Sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen oder psychisch beeinträchtigten Person". Da die Frau starb, droht im Fall einer Verurteilung dennoch eine lebenslange Freiheitsstrafe.

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Verletzungen passten nicht zu Schilderung

Die Obduktion ergab massive Verletzungen im Bauch- und Unterleibsbereich, die laut Ermittlungen durch erhebliche Gewalteinwirkung entstanden waren.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

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Bei seiner Einvernahme erklärte der 50-Jährige, die Verletzungen seien bei einem "Unfall" während eines "Sexspiel" entstanden. Nach bisherigem Ermittlungsstand deckt sich diese Darstellung jedoch nicht mit dem Ausmaß der festgestellten Verletzungen, die auf deutlich stärkere Gewalt hindeuten.

Opfer soll stark berauscht gewesen sein

Nach den bisherigen Erkenntnissen könnte sowohl der Verdächtige als auch die 40-Jährige zum Tatzeitpunkt stark berauscht gewesen sein. Die Ermittler gehen zudem dem Verdacht nach, dass das Opfer aufgrund seines Zustands nicht in der Lage gewesen sein könnte, sich gegen die Handlungen zu wehren. Ob die Frau dem "Sexspiel" ursprünglich zugestimmt hatte, ist derzeit noch ungeklärt.

Die Ermittlungen dauern an. Für den 50-jährigen Verdächtigen gilt die Unschuldsvermutung. Ob und in welchem Ausmaß den Mann strafrechtliche Verantwortung trifft, soll nun das weitere Ermittlungsverfahren klären.

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