Kurioser Einsatz

Frau will nach Unfall nicht in Klinik, sondern ins Puff

In Lambach (Bezirk Wels-Land) ist es zu einem Rettungseinsatz mit kuriosem beziehungsweise nicht alltäglichem Abschluss gekommen.
André Wilding
21.01.2026, 09:12
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Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden am Sonntagabend mit dem Einsatzstichwort "Personenrettung unwegsames Gelände" auf die B144 Gmundener Straße im Gemeindegebiet von Lambach alarmiert.

Eine offenbar verletzte Frau lag dort unterhalb der B144 Gmundener Straße, Bahnhofstraße, in etwa in der Mitte eines Steilhanges. Ein Ersthelfer, der die Notlage bemerkt hatte, eilte mit seinem Fahrrad auf die Straße unterhalb des Hanges und begab sich von dort zur abgestürzten Person.

Mittels Trage gerettet

Die eintreffenden Kräfte der Feuerwehr seilten sich dann von oben herab in den Steilhang ab und erreichten so die Verletzte. Auch speziell ausgebildete Höhenretter der Feuerwehr eilten zwischenzeitlich an den Einsatzort.

Da es anfangs hieß, dass die Person nicht bei Bewusstsein sei, war Eile geboten. Die Situation stellte sich dann zum Glück nicht ganz so dramatisch dar. Die abgestürzte Frau wurde dann mittels Trage nach unten über den Hang gerettet und dort zum bereits wartenden Rettungsfahrzeug getragen.

Ein Einsatz der Höhenretter war dann nicht mehr erforderlich. Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr war der Einsatz damit zu Ende. Die Frau wurde vom Rettungsdienst weiter versorgt und für den Transport ins Krankenhaus vorbereitet.

In Bordell gebracht

Doch das verweigerte die Patientin aber überraschenderweise. Auf eigenen Wunsch wurde die Frau dann mit dem Rettungsfahrzeug bei einem naheliegenden Etablissement bzw. Bordell entlassen.

Die B144 Gmundener Straße, Bahnhofstraße, war im Bereich der Einsatzstelle für die Dauer der Personenrettung nur einspurig passierbar. Die Polizei leitete den Verkehr abwechselnd an der Einsatzstelle vorbei.

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