Ein Urlaub am Pibersteinsee wurde für "Heute"-Leserin Birgit Rimser zur Achterbahnfahrt der Gefühle. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer vierjährigen Tochter war sie mit dem Paddelboard auf dem See unterwegs - als das Unglück seinen Lauf nahm.
Als Rimser mit ihrem Handy ein paar Fotos vom malerischen Badesee aufnehmen wollte, riss plötzlich die Schnur, an der sie das Handy um den Hals trug. Die Familie konnte nur zusehen, wie es langsam im tiefen See versank. Besonders tragisch: An der Rückseite des Handys war ein unwiederbringliches Sofortbild-Foto der Familie angebracht - der Verlust nahm besonders die kleine Tochter mit.
"Ich hatte keine große Hoffnung, dass ich mein Handy je wieder bekommen würde", so Rimser. Dennoch kontaktierte die Familie die Freiwillige Feuerwehr Maria Lankowitz - die wider Erwarten mitteilte, dass sie schon am nächsten Tag zum Tauchgang ausrücken würde.
Die unerwartete Hilfe machte Rimser laut eigener Aussage "sprachlos" - besonders, weil sich die Helfer bei einer Hitze von 37 Grad in den dicken Tauchanzug zwängten. Nachdem ihr Mann die Taucher zur ungefähren Stelle gelotst hatte, hieß es warten - und zwar ganze zwanzig Minuten lang.
Als die Retter schließlich auftauchten, hielt einer von ihnen das Handy in der Hand - zur völligen Überraschung der Familie. Auf den überschwänglichen Dank reagierten die Helfer gelassen und bezeichneten den "Übungstauchgang" als "selbstverständlich".
Birgit Rimser betont jedoch: "So etwas ist alles, aber NICHT selbstverständlich! Dieses Erlebnis werden wir alle nie vergessen und ich möchte, dass möglichst viele Menschen erfahren, was für großartige, hilfsbereite und selbstlose Menschen es bei der Freiwilligen Feuerwehr Maria Lankowitz gibt!"
Gerade weil es aktuell so viele schlechte Nachrichten auf der Welt gibt, war es Birgit Rimser ein besonderes Anliegen, dass diese Geschichte veröffentlicht wird - vielleicht hilft sie dem ein oder anderen ja, weiter an das Gute im Menschen zu glauben.