25 Jahre Haft

FTX-Betrüger Bankman-Fried bittet Trump um Begnadigung

Krypto-Betrüger Sam Bankman-Fried hofft auf Gnade von US-Präsident Donald Trump. Der Ex-FTX-Chef sitzt wegen Milliardenbetrugs hinter Gittern.
Digital  Heute
09.06.2026, 20:16
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Sam Bankman-Fried, Gründer der 2022 pleite gegangenen Kryptobörse FTX, hat ein Begnadigungsgesuch an US-Präsident Donald Trump gestellt. Der 33-Jährige verbüßt derzeit eine Haftstrafe von 25 Jahren wegen Betrugs und Veruntreuung von Kundengeldern.

Bankman-Fried, kurz SBF genannt, hatte Kundeneinlagen in Milliardenhöhe veruntreut. Das Geld floss in riskante Krypto-Wetten, hohe Spenden an Politiker, Immobilienkäufe und andere Ausgaben. Der Zusammenbruch von FTX löste eine Kettenreaktion am gesamten Kryptomarkt aus.

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Wie "heise.de" berichtet, bittet SBF Trump allerdings nur um eine Begnadigung nach Abbüßen seiner Haftstrafe – nicht um eine Haftverkürzung. Anfang des Jahres hatte Trump bereits erklärt, dem Ex-Krypto-Boss keine Gnade gewähren zu wollen.

Prozess-Neuauflage gescheitert

Parallel zum Gnadengesuch hatte Bankman-Fried auch einen Antrag auf Wiederholung seines Prozesses gestellt. Dieser scheiterte jedoch – unter anderem, weil der Richter ihm Unehrlichkeit vorwarf. SBF hatte angegeben, ohne Anwalt zu agieren, doch die Schriftsätze wurden offenbar in der Nähe des Hauses seiner Eltern, beide Juristen, zur Post gebracht.

Der Richter kritisierte zudem die PR-Kampagne, die SBF unmittelbar nach der FTX-Pleite geplant hatte. Gegen alle Entscheidungen hat der Ex-FTX-Chef Berufung eingelegt. Wahrscheinlich hebt er sich ein weiteres Gesuch um Haftverschonung für später auf – so bleibt er im Gespräch und kann weiter auf Trumps Gunst hoffen.

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