Mit 1. Jänner kommen auf viele Wiener nicht nur Mehrkosten zu, sondern auch erhöhte Förderungen: So werden heuer altersgerechte und barrierefreie Umbauten in Wohnungen, Eigenheimen und Kleingartenhäusern mit bis zu 7.500 Euro unterstützt.
Bisher lag die maximale Fördersumme bei 4.200 Euro (35 Prozent der Kosten). Nun können 50 Prozent der förderbaren Kosten übernommen werden – das entspricht einer Fördersteigerung von bis zu 80 Prozent, wie es in einer Aussendung von Wohnbau-Stadträtin Kathrin Gaál (SPÖ) heißt.
In der Praxis werden vor allem Umbauten im Sanitärbereich gefördert. Dazu zählen etwa barrierefreie Duschen, Türverbreiterungen, WCs mit Stütz- und Haltegriffen, unterfahrbare Waschtische, Treppenlifte und Rampen. Ziel sei es, älteren Menschen ein sicheres und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.
"Bis ins hohe Alter selbstbestimmt im eigenen Zuhause leben zu können, beschäftigt viele Menschen. Umbauten wie eine bodenebene Dusche machen im Alltag einen großen Unterschied – für Lebensqualität, Sicherheit und Gesundheit. Das darf nicht an finanziellen Hürden scheitern", erklärt Gaál.
Die Förderung richtet sich an Wienerinnen und Wiener ab 60 Jahren. Voraussetzung ist die Einhaltung der Einkommensgrenzen nach dem Wiener Wohnbauförderungsgesetz: 43.770 Euro Jahres-Haushaltseinkommen für eine Person und 65.230 Euro für zwei Personen
Gefördert werden ausschließlich Maßnahmen, die den Kriterien der ÖNORM B 1600 für barrierefreies Wohnen entsprechen – etwa auch motorische Türöffnungshilfen, Duschsitze oder Thermostat-Armaturen.
Damit klar ist, welche Umbauten konkret förderfähig sind, bietet die Stadt Wien eine eigene Beratung an. Diese findet bei der gemeinsamen Informations- und Einreichstelle statt:
📍 1200 Wien, Maria-Restituta-Platz 1
🏢 6. Stock, Zimmer 6.09 (Info-Point)
🕗 Montag bis Freitag, 8–13 Uhr
📞 Tel.: 01 / 4000-74860
Alle Infos zur Förderung gibt es auch online auf "wien.gv.at" unter dem Bereich "altersgerechter Wohnungsumbau".