Während am Dienstagabend die erste Halbfinal-Show des Eurovision Song Contest über die Bühne ging, wurde am Wiener Rathausplatz auch ein besonderes Zeichen für Zusammenhalt gesetzt: Der interreligiöse Pavillon im ESC-Village hat offiziell eröffnet.
Unter dem Motto "United in Humanity - Connected by Music" soll der Pavillon Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Glaubensrichtungen zusammenbringen. Besucher erwartet bis 16. Mai täglich von 16 bis 19 Uhr ein offener Begegnungsraum mit Gesprächen, Austausch und gemeinsamen Aktivitäten.
Der Pavillon befindet sich im ESC Village am Rathausplatz bei Standort 4 nahe des barrierefreien Eingangs. Ziel der Initiative ist es, die verbindende Kraft der Musik für interkulturellen und interreligiösen Dialog zu nutzen.
Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) lud aus diesem Anlass alle Mitglieder des Wiener Religionsrates zu einem gemeinsamen Besuch ein. Vertreter von zwölf Religionsgemeinschaften waren vor Ort - darunter die Israelische Kultusgemeinde Wien, die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich, die Erzdiözese Wien, buddhistische, evangelische, hinduistische und weitere Religionsgemeinschaften.
"Die ganze Welt schaut derzeit auf Wien und wir werden uns von unserer besten Seite zeigen! Der Song Contest und Wien, das gehört einfach zusammen, denn der ESC verkörpert das, was auch unsere wunderschöne Stadt ausmacht: Wir sind eine weltoffene und internationale Stadt des Friedens, des Dialogs und des Miteinanders", so der Stadtchef. "In Wien achten wir aufeinander und in Wien stehen wir füreinander ein. In einer Welt, in der es politische Kräfte gibt, die das Gegeneinander in den Vordergrund stellen, stellen wir das Miteinander in den Mittelpunkt."