"Nicht gut leisten"

Armin Wolf überrascht Zuseher mit Finanz-Geständnis

Ganz Österreich ist im ESC-Fieber. Doch der Event bringt auch hohe Kosten mit sich. Nicht nur für die Stadt, sondern auch den ORF.
Michael Rauhofer-Redl
11.05.2026, 22:41
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Am Dienstag beginnt das erste Semifinale des Song Contests in Wien. Das Wettsingen sorgt in der Bundeshauptstadt teilweise für Ausnahmezustand. Die Sicherheitsvorkehrungen sind enorm, rund um die Stadthalle gibt es großräumige Absperrungen – auch wenn der Montag sprichwörtlich ins Wasser fiel.

Der Song Contest hat für Wien und ganz Österreich einen großen Werbewert. Dazu war der Tourismus-Chef von Wien, Norbert Kettner, im Studio. Man hätte sich schöneres Wetter gewünscht, nahm er zu aktuellen Ereignissen Stellung. Die Fans seien aber enthusiasmiert. Ein Unterschied zum letzten ESC in Wien sei der Stellenwert des Themas Sicherheit.

Große Sicherheitsvorkehrungen

Es gebe aber ein sehr gutes Konzept – sowohl in der Stadthalle als auch am Rathausplatz – erklärte der Experte. Beruhigend sei die gute Zusammenarbeit mit internationalen Behörden. Kein Event dieser Größe könne ohne diesem Sicherheitslevel passieren, ist Kettner überzeugt.

"Großmächte" boykottieren ESC

Fünf Länder, darunter mit Spanien und den Niederlanden "ESC-Großmächte", boykottieren wegen der Teilnahme Israels den Song Contest. Auswirkungen auf die Hotel-Auslastungen in der Hauptstadt habe das nicht. Wien habe die größte Auslastung aller Bundesländer, so Kettner.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Moderator Armin Wolf wollte abschließend wissen, ob sich Wien im Falle eines österreichischen Sieges erneut den ESC austragen wolle. Eingeleitet hatte er die Frage mit der Aussage, dass wohl in der Kaufmännischen Direktion des ORF keine Tränen fließen würden, wenn Österreich nicht erneut gewinne, "weil der ORF sich zwei Song Contests hintereinander nicht gut leisten kann". Darüber müsse man diskutieren, so Kettner, der aber hervorhob, dass Wien auch bei der aktuellen Vergabe nur ein Kandidat unter mehreren gewesen ist. Aber "Nach dem Song Contest ist vor dem Song Contest".

{title && {title} } mrr, {title && {title} } Akt. 12.05.2026, 06:42, 11.05.2026, 22:41
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen