Sonne und frühsommerliche Temperaturen - der Georgstag präsentiert sich heuer von seiner freundlichen Seite. Am 23. April scheint meist die Sonne, vor allem im Süden und Westen des Landes klettern die Temperaturen auf bis zu 22 Grad.
Doch genau dieses Traumwetter sorgt bei vielen Menschen für Stirnrunzeln. Denn eine alte Bauernregel sagt: "Ist's an Georgi hell und warm, gibt's noch ein Wetter, dass Gott erbarm." Heißt übersetzt: So schön es heute ist, so ungemütlich könnte es in den kommenden Wochen noch werden.
Die düstere Regel deutet auf einen bevorstehenden Wetterumschwung hin - mit Kälte, Regen oder sogar späten Wintereinbrüchen. Verlässlich ist das freilich nicht, doch solche Bauernweisheiten beruhen oft auf jahrzehntelangen Beobachtungen.
Fest steht: Der Frühling zeigt sich aktuell von seiner sonnigen Seite. Ob uns der Wetterumschwung tatsächlich erwischt, wird sich erst zeigen.
Ob die alten Prophezeiungen nun exakt eintreffen oder nicht - die Bauernregeln sind faszinierende Beispiele für altes Wetterwissen. Die Prognosen rufen in Erinnerung, wie genau unsere Vorfahren ihre Umwelt beobachteten. Auch wenn die Wissenschaft skeptisch ist, bleibt der Bauernkalender ein interessantes, uraltes Wetter-Regelwerk.