Tierische Gefahr

Ziegenböcke mit Chips gefüttert - Tiere fast gestorben

Falsches Füttern gefährdet das Leben der Tiere im Naturschutzzentrum Bruck-Weitental. Experten appellieren an die Verantwortung der Besucher.
Heute Tierisch
27.03.2026, 07:06
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"Bitte nicht füttern", heißt es eindringlich vom Naturschutzzentrum Bruck-Weitental. Schon vor den Gehegen stehen Schilder, die klarmachen: "Die Tiere bekommen genug zu fressen und füttern ist verboten." Trotzdem halten sich nicht alle daran, und für zwei Ziegenböcke hatte das erst kürzlich schlimme Folgen.

Jemand hat den Ziegenböcken Chips zum Fressen gegeben. Die Folge: ein lebensbedrohlicher Pansenstillstand. "Es ist nur dem raschen Eingreifen des Tierarztes zu verdanken, dass 'Strizzi' und 'Ferdi' gerettet werden konnten", heißt es vom Naturschutzzentrum. Die beiden Tiere haben nur mit viel Glück überleben können.

"Fütterungsverbot hat einen Grund!"

Die Pfleger geben den Tieren alles, was sie brauchen – und das in ausreichend großer Menge. Äpfel, Kirschen, anderes Obst oder gar Süßes sind aber tabu. "Alle Leckereien, die sie vertragen, bekommen sie reichlich von den Pflegern." Wer den Ziegen trotzdem etwas Gutes tun möchte, kann gegen eine kleine Spende spezielle Ziegenpellets kaufen. Die Leitung und die Tierpfleger bitten dich dringend: Halte dich daran, um den Tieren unnötiges Leid zu ersparen. Das gilt übrigens auch für Kühe, Schafe, Esel, Pferde und Alpakas.

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„Das Gleiche gilt für die Absperrungen, wo wir schon Leute hatten, die drüber geklettert sind“

Leider ist das kein Einzelfall. Auch bei den Alpakas und Lamas beim Grünen See wurde zuletzt Futter über den Zaun geworfen. Michelle Friedam, die den Tierpark mit viel Herzblut leitet, sagt dazu ganz deutlich: "Dieses falsche Futter kann unsere Tiere töten"!

{title && {title} } red, {title && {title} } 27.03.2026, 07:06
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