Jubiläum für Moderatorin

Furdea: "Musste mich als Julia wieder neu kennenlernen"

Ein Jahr "Café Puls am Sonntag", ein neuer Look und jede Menge Selbstvertrauen. Moderatorin Julia Furdea zieht im "Heute"-Talk Bilanz.
16.10.2026, 05:30
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Seit einem Jahr führt Julia Furdea alleine durch "Café Puls am Sonntag". Eine Aufgabe, an der die Moderatorin ordentlich gewachsen ist. Denn während sie heute souverän durch die Sendung führt, sah das zu Beginn anders aus.

"Ich habe damals Frage um Frage gestellt und wenig WIRKLICH zugehört und nachgefragt. Ich habe mich zu sehr auf meine Zettel 'geklammert'", gesteht sie im Gespräch mit "Heute". Mittlerweile verlässt sie sich viel mehr auf ihr Gefühl und traut sich auch, spontan zu reagieren.

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Nicht nur vor der Kamera hat sich einiges verändert. Auch hinter den Kulissen zeigt Furdea heute deutlich mehr Selbstbewusstsein. Früher hielt sie sich mit eigenen Ideen eher zurück. Das ist vorbei! Was sie heute nicht mehr machen würde? "Allem zustimmen, wenn ich eigentlich andere Gedanken dazu habe."

Dass sie diesen Mut erst entwickeln musste, gibt sie offen zu. "Aber auch da gab es viele Momente des Zweifelns, Lernens und Wachsens."

Neuer Lebensabschnitt, neuer Look

Auch optisch hat sich die Moderatorin verändert. Der Pony, mit dem sie nach ihrer Karenz experimentierte, ist mittlerweile wieder Geschichte. Dahinter steckte allerdings mehr als nur Lust auf eine neue Frisur. "Nach der Geburt, der Karenz und der neuen Rolle als Mutter, musste ich mich als Julia wieder neu kennenlernen", erzählt sie. "Ich dachte, ich finde es im Pony haha."

Heute, nach mehr als zwei Jahren als Mama, hat sie ihren Rhythmus gefunden und ihren Look gleich dazu. "Der Pony ist weg. Zur Freude der Makeup Artistinnen im Sender ."

Zwischen Fernsehstudio und Familienleben bleibt allerdings nicht immer alles perfekt unter einem Hut. "Balance ist ein Mythos, das gibt es nicht!", stellt Furdea lachend klar.

Mal ist sie beruflich stärker eingespannt, dann bleibt wieder mehr Zeit für die Familie. Ihre persönlichen Auszeiten versucht sie trotzdem zu verteidigen. Sport ist fix eingeplant, schwieriger wird es mit den kleinen Ruhepausen. "Aber manche Wochen sind sehr wild, da bleibt kaum Zeit, um 10 Minuten in Stille zu sitzen und meinen Kaffee zu genießen."

Und dennoch würde sie ihre neue Rolle vor der Kamera gegen nichts eintauschen. Die Sonntagssendung kam nach ihrer Karenz völlig unerwartet. "Ich hatte es nicht am Schirm, aber es ist das Beste (bis jetzt) was mir nach meiner wundervollen, fantastischen Familie passieren konnte!"

cor, Akt. 16.10.2026, 06:52, 16.10.2026, 05:30