Seit 2020, mit der Covid-bedingten Ausnahme 2021, wird der spanische Supercup in Saudi-Arabien ausgetragen. Qualifiziert sind in der nun bevorstehenden Auflage Meister und Cupsieger Barcelona, sowie Vizemeister Real Madrid, der Tabellen-Dritte Atletico Madrid und Athletic Bilbao, das auf Platz vier landete. Barca spielt zunächst gegen die Basket, im zweiten Halbfinale treffen die beiden Klubs aus Madrid aufeinander. Die Sieger duellieren sich im Endspiel.
Bilbao jettet nun am 5. Jänner auf die arabische Halbinsel, nachdem der Frühjahrs-Auftakt am Samstag (16.15 Uhr) bei Osasuna über die Bühne geht, das Supercopa-Halbfinale gegen Barcelona dann am 7. Jänner dann auf dem Programm steht.
Kapitän Williams hält von dem Kurz-Trip in die Wüste nur wenig, wie der 31-Jährige nun am Dienstag klarmachte. "Ich habe es schon oft gesagt und nehme mir in diesen Angelegenheiten kein Blatt vor den Mund. Für mich ist es, um es einmal ganz deutlich zu sagen, einfach nur beschissen, in Saudi-Arabien zu spielen", so der Bilbao-Kapitän.
Warum, das präzisierte der Offensivspieler danach: "Einen nationalen Bewerb in ein anderes Land zu verlegen, ist für Fans nicht einfach. Vor allem, was die Reiseorganisation angeht. Wegen unserer großen Fangemeinde fühlt es sich an, als würden wir auswärts spielen", kritisierte der Kapitän. Würde der Supercup in Spanien ausgetragen werden, "wissen wir alle, wie viele Athletic-Fans uns unterstützen würden", so der 31-Jährige.
Hinzu komme auch noch Williams´ persönliche Situation. "In den nächsten Tagen werde ich Vater. Meine Frau und meinen Sohn hier zurückzulassen, fällt mir schwer. Es gehört aber zum Job dazu", so der 31-Jährige.