19 Produkte untersucht

Gefährliche Stoffe in Spielzeug – Test bringt Klarheit

Spielzeug landet bei Kindern oft in den Händen – und nicht selten auch im Mund. Ein Test der AK zeigt nun, wie sicher die Produkte tatsächlich sind.
Oberösterreich Heute
26.06.2026, 22:01
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Kinder nehmen Spielzeug in die Hand, in den Mund und oft sogar mit ins Bett. Umso wichtiger ist die Frage: Wie sicher sind die Produkte wirklich? Ein aktueller Test der Arbeiterkammer Oberösterreich sorgt nun für positive Nachrichten.

Nur ein Produkt negativ bewertet

Die AK führte den Test gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 durch. Ein unabhängiges Labor nahm insgesamt 19 Spielzeuge genau unter die Lupe. Geprüft wurden unter anderem Weichmacher, Flammschutzmittel und Schwermetalle.

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Das erfreuliche Ergebnis: Nur ein einziges Produkt fiel negativ auf. Bei einem Spielschleim wurde eine Grenzwertüberschreitung bei gesundheitsgefährdenden Chemikalien festgestellt. Alle anderen getesteten Produkte bestanden die Untersuchung.

Dass die Bilanz diesmal so positiv ausfällt, kommt laut AK nicht von ungefähr. Frühere Untersuchungen hatten immer wieder gefährliche Mängel ans Licht gebracht. Besonders günstige Produkte von Online-Plattformen wie Temu, Shein oder Wish standen dabei wegen Schadstoffen und möglicher Erstickungsgefahren oft in der Kritik.

Probleme auch bei Holzspielzeug

Auch bei Holzspielzeug wurden in der Vergangenheit problematische Lackierungen entdeckt. Teilweise enthielten diese Stoffe, die in der Europäischen Union gar nicht zugelassen sind oder als potenziell krebserregend gelten.

Wie notwendig solche Kontrollen weiterhin sind, zeigt auch ein Bericht der Europäischen Kommission. Laut dem Safety-Gate-Bericht 2025 zählen gesundheitsgefährdende Chemikalien in Spielzeug noch immer zu den häufigsten Problemen auf Europas Märkten.

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