Totalsperre der Autobahn

Gefahrgut-Transport auf A9 – so kam es zum Unglück

Stundenlange Sperre: Ein Gefahrgut-Transport ist auf der A9 verunglückt. Die Einsatzkräfte mussten zu einer drastischen Maßnahme greifen.
Oberösterreich Heute
04.07.2026, 18:00
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Am Freitag gegen 10.15 Uhr passierte es bei Schlierbach (Bez. Kirchdorf): Aus einem Schwerfahrzeug traten gefährliche Stoffe aus. Gleich mehrere Feuerwehren eilten zu der Unfallstelle auf der Pyhrnautobahn.

Am Nachmittag wurden Details zum Hergang des Unglücks bekannt: Ein Sattelzug war nach einem Zwischenfall auf dem Pannenstreifen gestanden. Ein nachfolgender Lkw bemerkte das offenbar zu spät – der Fahrer verriss den Lastwagen nach links. Dabei verrutschte ein Teil der Ladung, großteils Poolchemie. Die Folge: der Austritt des Stoffes.

Ein Großaufgebot der Feuerwehr, dazu Spezialkräfte und ein Bergeunternehmen versuchten, den Schaden so weit möglich in Grenzen zu halten. Ebenfalls vor Ort: ein Fachberater des Roten Kreuzes für chemische, biologische, radioaktive und nukleare Substanzen.

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Acht Kilometer Stau

Die Konsequenz des stundenlangen Großeinsatzes, der am Nachmittag noch andauerte: ein Rückstau von bis zu rund acht Kilometern und erhebliche Behinderungen durch die Totalsperre in Fahrtrichtung Graz.

Starker Reiseverkehr verschärfte die Lage zusätzlich. Die Verkehrsteilnehmer wurden ersucht, den Bereich nach Möglichkeit großräumig zu umfahren.

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