Öffentlicher Dienst zahlt mehr

Gehalt am Friedhof – Was Totengräber wirklich verdienen

Der Beruf des Totengräbers zählt zu den ungewöhnlichsten in Österreich. Das Gehalt hängt von Arbeitgeber, Erfahrung und Zulagen ab.
Digital  Heute
29.07.2026, 10:23
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Sie arbeiten dort, wo viele Menschen nur selten hinkommen. Totengräber, Friedhofsarbeiter und Bestattungsfachkräfte sorgen dafür, dass Beisetzungen würdevoll ablaufen und Friedhöfe gepflegt bleiben. Der Beruf verlangt körperliche Arbeit, Fingerspitzengefühl und einen respektvollen Umgang mit Angehörigen. Doch wie viel verdient man in diesem Beruf? Die aktuellen Zahlen zeigen: Das durchschnittliche Einkommen liegt im Jahr 2026 zwischen 2.300 und 3.200 Euro brutto pro Monat.

Wie hoch der Verdienst tatsächlich ausfällt, hängt vor allem vom Arbeitgeber, der Berufserfahrung und dem Einsatzbereich ab. Beschäftigte bei Gemeinden oder kommunalen Friedhöfen erhalten häufig andere Gehälter als Mitarbeiter privater Bestattungsunternehmen. Auch regionale Unterschiede spielen eine Rolle.

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Einstieg mit rund 2.300 Euro brutto

Wer neu in den Beruf einsteigt oder als angelernte Hilfskraft tätig ist, kann mit einem Bruttomonatsgehalt zwischen rund 2.280 und 2.600 Euro rechnen. Mit zunehmender Erfahrung steigt das Einkommen in vielen Betrieben schrittweise an.

Im Durchschnitt verdienen Totengräber und Friedhofsarbeiter zwischen 2.600 und 2.950 Euro brutto pro Monat. In Österreich werden diese Gehälter üblicherweise 14-mal pro Jahr ausbezahlt.

Öffentlicher Dienst zahlt oft mehr

Besonders bei kommunalen Friedhöfen oder städtischen Betrieben fällt die Bezahlung häufig höher aus. Dort sind – abhängig von den Dienstjahren und der jeweiligen Einstufung – monatliche Bruttogehälter von bis zu rund 3.200 Euro oder mehr möglich.

Gerade in größeren Städten wie Wien gelten kommunale Arbeitgeber oft als attraktive Arbeitgeber, weil neben dem Gehalt auch geregelte Arbeitszeiten und zusätzliche Sozialleistungen geboten werden.

Mehr als nur Gräber ausheben

Der Beruf umfasst längst nicht nur den Aushub und das Schließen von Gräbern. Friedhofsarbeiter kümmern sich häufig auch um die Pflege der Grünanlagen, Wege und Grabfelder sowie um die Vorbereitung von Begräbnissen. Je nach Arbeitgeber übernehmen sie außerdem Arbeiten rund um die Trauerhalle oder unterstützen bei organisatorischen Aufgaben.

Diese Vielfalt macht den Arbeitsalltag abwechslungsreich, verlangt aber gleichzeitig körperliche Belastbarkeit und einen professionellen Umgang mit schwierigen Situationen.

Zulagen können den Verdienst erhöhen

Zum Grundgehalt kommen je nach Arbeitgeber weitere Zuschläge hinzu. Dazu zählen etwa Überstunden, Wochenenddienste oder Rufbereitschaften. Solche Zulagen können das monatliche Einkommen zusätzlich erhöhen.

Wie hoch der tatsächliche Verdienst ausfällt, hängt deshalb nicht nur vom Grundgehalt, sondern auch vom jeweiligen Dienstplan und den übernommenen Aufgaben ab.

Beruf mit Verantwortung und sicherem Einkommen

Totengräber und Friedhofsarbeiter übernehmen eine wichtige Aufgabe für die Gesellschaft. Sie sorgen dafür, dass Verstorbene würdevoll beigesetzt werden und Friedhöfe gepflegt bleiben. Die aktuellen Zahlen zeigen: Das Einkommen bewegt sich 2026 meist zwischen 2.300 und 3.200 Euro brutto pro Monat.

Mit Berufserfahrung, kommunalen Arbeitgebern und verschiedenen Zulagen kann der Verdienst im Laufe der Jahre weiter steigen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 29.07.2026, 10:23
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