Gehalt bei Spar, Billa, Hofer

Kassa, Regal & Co.! Das verdienst du echt im Supermarkt

Die Gehälter im Handel sind klar geregelt. Wer im Supermarkt arbeitet, kann mit steigender Erfahrung deutlich mehr verdienen. "Heute" zeigt, wie viel.
Digital  Heute
13.07.2026, 14:06
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Sie räumen Regale ein, bedienen an der Feinkost, kassieren den Einkauf oder übernehmen die Verantwortung für eine ganze Filiale. Mitarbeiter im österreichischen Lebensmittelhandel sorgen täglich dafür, dass Millionen Kunden ihre Einkäufe erledigen können. Doch wie hoch ist das Gehalt für diese Arbeit? Der aktuelle Kollektivvertrag für Angestellte im Handel gibt darauf eine klare Antwort.

Für Verkaufskräfte ohne abgeschlossene Lehre liegt das kollektivvertragliche Mindestgrundgehalt in der Beschäftigungsgruppe A derzeit bei 2.090 Euro brutto pro Monat. Wer eine Lehre abgeschlossen hat und in die Beschäftigungsgruppe B fällt, startet mit mindestens 2.195 Euro brutto bei einer Vollzeitbeschäftigung. Die Gehälter werden – wie in Österreich üblich – auf 14 Monatsgehälter aufgeteilt.

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Mit Erfahrung steigt das Einkommen

Das Gehalt bleibt jedoch nicht dauerhaft auf dem Einstiegsniveau. Mit zunehmender Berufserfahrung steigen Beschäftigte innerhalb des Kollektivvertrags in höhere Gehaltsstufen auf. Wer zusätzliche Verantwortung übernimmt oder in leitende Positionen wechselt, kann sein Einkommen deutlich erhöhen.

Vor allem Filialleiter und andere Führungskräfte verdienen spürbar mehr. Je nach Unternehmen, Berufserfahrung und Verantwortungsbereich sind Bruttogehälter von mehr als 3.000 Euro pro Monat möglich. In einzelnen Führungsfunktionen können die Einkommen sogar bis zu rund 6.000 Euro brutto monatlich reichen.

Große Handelsketten zahlen teilweise mehr

Neben dem Kollektivvertrag spielen auch die Arbeitgeber eine Rolle. Einige große Supermarktketten zahlen freiwillig höhere Einstiegsgehälter als gesetzlich vorgeschrieben. So beginnt das Mindestgehalt für Filialmitarbeiter bei Lidl Österreich laut Unternehmensangaben umgerechnet bei rund 34.300 Euro brutto pro Jahr und liegt damit über dem kollektivvertraglichen Mindestniveau.

Wie hoch das tatsächliche Einkommen ausfällt, hängt außerdem von der Arbeitszeit ab. Da viele Beschäftigte im Handel in Teilzeit arbeiten, wird das Gehalt entsprechend aliquot berechnet. Zusätzlich können Zuschläge für Abenddienste oder Sonntagsarbeit – sofern sie anfallen – das monatliche Einkommen erhöhen.

Auch Lehrlinge erhalten steigende Bezüge

Wer seine Karriere im Supermarkt mit einer Lehre beginnt, erhält bereits während der Ausbildung eine monatliche Lehrlingsentschädigung. Diese beträgt aktuell 1.026 Euro brutto im ersten Lehrjahr und steigt bis auf 1.580 Euro brutto im vierten Lehrjahr an. Auch hier zahlen einige Supermärkte mehr – teils fast ein Viertel.

Nach erfolgreichem Lehrabschluss wechseln Beschäftigte in die regulären Gehaltsgruppen des Handels-Kollektivvertrags und profitieren dort von den vorgesehenen Gehaltsvorrückungen.

Vielseitiger Beruf mit Kundenkontakt

Der Arbeitsalltag im Supermarkt umfasst weit mehr als das Kassieren. Mitarbeiter kümmern sich um Warenbestellungen, kontrollieren Lieferungen, füllen Regale auf, beraten Kunden und sorgen dafür, dass Lebensmittel korrekt gelagert und präsentiert werden. Gerade in größeren Filialen übernehmen Beschäftigte oft unterschiedliche Aufgabenbereiche.

Die aktuellen Gehaltszahlen zeigen: Der Einstieg im Lebensmittelhandel beginnt bei etwas mehr als 2.000 Euro brutto pro Monat. Mit Ausbildung, Berufserfahrung und mehr Verantwortung kann das Einkommen jedoch deutlich steigen – insbesondere in Führungspositionen oder bei Arbeitgebern, die freiwillig über dem Kollektivvertrag bezahlen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 13.07.2026, 14:06
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