Die Selbstbedienungskassa hat der Kunde bereits im Griff. Jetzt kommt der nächste Schritt der Supermarkt-Digitalisierung. Es startet gerade ein erster Test in Wien-Margareten.
"Heute"-Leserin Claudia R. kam noch schlaftrunken zu ihrer Spar-Filiale in der Zentagasse. Um Punkt 7.40 Uhr öffnete sich die Schiebetür, sie war die erste Kundin des Tages: "Kurz nach dem Eingang, am Weg zu den Früchten steht plötzlich ein neuer Automat."
Das neue Gerät könnte die Feinkost-Theke zum Express-Schalter machen – wenn es funktioniert. Direkt am Bildschirm kann man hier seine Bestellung für Wurst & Co. eingeben, "dann seine anderen Einkäufe tätigen und schließlich mit dem ausgespuckten Zettel vom Terminal bei der Feinkost die Bestellung abholen", erfahren wir aus der Zentrale.
Ein erster Test: Zunächst sucht man aus, ob man Wurst oder Käse bestellen will. Dann kommt die große Auswahl: Pragaschinken (derzeit in Aktion), Kalbspariser oder Salami Ungherese. Beim nächsten Klick wählt man die Menge aus: von 100 bis 500 Gramm.
Das witzige: Es wird für fast alle Vorlieben gesorgt, "Heute“-Leserin Claudia R.: "Ich kann hier sogar eingeben, ob ich die Wurst gelegt oder gestapelt haben will." Auch, wie dick sie geschnitten werden soll.
In der Spar-Zentrale hält man sich noch relativ bedeckt. So viel ist klar: In dieser Filiale steht das vorläufig einzige Exemplar des Feinkost-Terminals. Ob es schon bald zum Inventar vieler Filialen wird, entscheiden wohl die Bewohner des Grätzls.