Sie sorgen für Sicherheit in Österreichs Justizanstalten, beaufsichtigen Häftlinge, begleiten Vorführungen und übernehmen eine verantwortungsvolle Aufgabe im Strafvollzug. Die Arbeit bei der Justizwache zählt zu den anspruchsvollsten Berufen im öffentlichen Dienst. Doch wie hoch fällt das Gehalt aus? Die aktuellen Gehaltstabellen zeigen: Bereits während der Ausbildung erhalten angehende Justizwachebedienstete ein Einkommen.
Mit dem Einstieg in den aktiven Dienst steigt der Verdienst deutlich an – dazu kommen mehrere Zulagen. Die Bezahlung richtet sich nach dem Besoldungsschema des Bundes für den Exekutivdienst. Wie bei der Polizei wurden die Gehälter mit 1. Juli 2026 angehoben. Das Einkommen setzt sich aus dem Grundgehalt sowie verschiedenen Zulagen und Sonderzahlungen zusammen.
Wer eine Ausbildung bei der Justizwache beginnt, erhält bereits während dieser Zeit ein Bruttogehalt von rund 2.100 Euro pro Monat. Netto entspricht das ungefähr 1.700 Euro, abhängig von den persönlichen Abzügen. Nach Abschluss der Ausbildung erfolgt der Einstieg in den regulären Exekutivdienst. Dort liegt das monatliche Bruttogehalt – je nach Verwendungsgruppe – zunächst bei rund 2.470 bis 2.600 Euro.
Laut den Gehaltstabellen des Bundes beginnen die Grundbezüge in den unteren Verwendungsgruppen des Exekutivdienstes ab Juli 2026 bei rund 2.456 bis 2.629 Euro brutto pro Monat. Mit zunehmender Berufserfahrung steigen Justizwachebedienstete automatisch in höhere Gehaltsstufen auf. Dadurch erhöht sich das Grundgehalt im Laufe der Dienstjahre kontinuierlich. Wer länger im Dienst bleibt oder zusätzliche Verantwortung übernimmt, kann mit einem entsprechend höheren Einkommen rechnen.
Zum Grundgehalt kommt eine Gefahrenzulage. Für Bedienstete der Justizwache beträgt diese bei einer Einstufung von 60 Prozent rund 391,33 Euro brutto pro Monat. Darüber hinaus werden Sonn- und Feiertagsdienste zusätzlich vergütet. Der entsprechende Zuschlag beträgt rund 5,28 Euro pro Stunde. Auch Nachtdienstgeld und weitere Zulagen erhöhen den tatsächlichen Monatsverdienst.
Wie im gesamten Bundesdienst üblich wird das Gehalt der Justizwache 14-mal jährlich ausbezahlt. Neben den zwölf Monatsgehältern erhalten Bedienstete somit auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Durch die Kombination aus Grundgehalt, Gefahrenzulage, Nacht- sowie Sonn- und Feiertagszuschlägen liegt das tatsächliche Einkommen vieler Justizwachebediensteter deutlich über dem jeweiligen Grundbezug.
Die Justizwache bietet einen sicheren Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst mit transparenten Gehaltstabellen und regelmäßigen Vorrückungen. Wer den Beruf ergreift, erhält bereits während der Ausbildung ein Einkommen und profitiert später von verschiedenen Zulagen für den anspruchsvollen Dienst.
Die aktuellen Zahlen zeigen: Während der Ausbildung liegt das Bruttogehalt bei rund 2.100 Euro pro Monat. Im aktiven Dienst beginnt der Grundbezug bei etwa 2.470 bis 2.600 Euro brutto.
Gemeinsam mit der Gefahrenzulage von rund 391 Euro sowie weiteren Zuschlägen kann das tatsächliche Monatseinkommen deutlich höher ausfallen.