Gehaltsverzicht: Englands Politik attackiert Fußballer

Das Coronavirus hat die Premier League gestoppt - doch beim Thema Gehaltsverzicht halten sich viele Profis zurück. Englische Politiker wollen das nun ändern.
"Wir sind mit der obszönen Situation konfrontiert, dass Spieler, die nicht arbeiten, weiterhin Hunderttausende Pfund pro Woche kassieren, während die Angestellten, die den Klub am Laufen halten, Löhne verlieren", meint Julian Knight. Er ist Vorsitzender eines Parlaments-Ausschusses, der die Fußballer nun dazu bewegen soll, auf Gehälter zu verzichten.

Der Tory-Politiker schrieb dazu einen Brief an Finanzminister Rishi Sunak. "Wenn die Premier League nicht handelt, muss die Regierung eingreifen", findet er. Wie das geschehen soll? "Indem sie den Vereinen eine hohe Geldstrafe auferlegt, um die am schwersten Betroffene zu unterstützen."

Mit anderen Worten: Es soll eine Strafsteuer eingerichtet werden. Mit den Einnahmen sollen Klub-Mitarbeiter unterstützt werden, die auf Kurzarbeit gesetzt wurden oder ihren Job komplett verloren haben. Tatsache ist, dass Verhandlungen zwischen der Liga und der Spielergewerkschaft zum Thema Gehaltsreduktion ohne Ergebnis blieben. Ob die Politik nun den Prozess vorantreiben kann, bleibt abzuwarten.

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