Nach fünf Jahren der Spannungen zwischen dem britischen Königshaus und Prinz Harry (40) sowie Herzogin Meghan (43) scheint es nun vorsichtige Annäherungsversuche zu geben. Ein informelles Treffen zwischen Meredith Maines, der neuen Kommunikationschefin der Sussexes, und Tobyn Andreae, dem PR-Verantwortlichen von König Charles (76), sorgt derzeit für Gesprächsstoff.
Wie die "Daily Mail" berichtet, sollen sich Maines und Andreae am 9. Juli bei einem entspannten Drink in London getroffen haben. Kurz darauf tauchten Fotos dieses Treffens auf, was Spekulationen um einen möglichen Versöhnungsplan anheizt.
Unklar bleibt, wer das Treffen arrangiert hat. Laut einem Bericht der "Times" sei das Gespräch nicht mit dem Team von Prinz William (42) abgestimmt gewesen, jedoch sei der Buckingham Palast informiert worden. Ob der Thronfolger davon wusste, ist bislang nicht bekannt.
Seit einiger Zeit ist bei den Sussexes zudem eine strukturelle Neuausrichtung zu beobachten. Ihr Team in Montecito, Kalifornien, arbeitet nun hierarchischer, ganz nach dem Vorbild des Hofes. Maines fungiert dabei nicht nur als PR-Chefin, sondern trägt auch den Titel "Head of Household", ein Begriff, der sonst im royalen Umfeld verwendet wird.
Die kommende Austragung der Invictus Games 2027 in Birmingham bietet einen möglichen Rahmen für eine öffentliche Wiederannäherung. Laut "Daily Telegraph" seien Mitglieder der königlichen Familie "sehr willkommen", und Harry plane, König Charles und weitere Angehörige einzuladen.
Ob das kürzliche Treffen also ein erster Schritt zu einer echten Versöhnung ist oder lediglich ein Teil einer strategischen Imagekampagne bleibt abzuwarten. Doch nach fünf Jahren voller Konflikte deutet zumindest einiges darauf hin, dass auf beiden Seiten Gesprächsbereitschaft besteht.