Geimpfte Krankenpflegerin erhält Morddrohungen

Claudia Alivernini unterzog sich am Sonntag als eine der ersten Personen Italiens der Corona-Impfung. Seither wird sie von Unbekannten massiv bedroht.

Am 27. Dezember begannen die Corona-Impfungen mit dem Biontech/Pfizer-Vakzin in der Europäischen Union. In Österreich erhielten fünf betagte Risikopatienten mit Vorerkrankungen die Spritze als erste, auch Spitzenmediziner Christoph Wenisch zog sich euphorisch ein Jauckerl rein.

In unserem Nachbarland Italien hatte sich die römische Krankenpflegerin Claudia Alivernini als erste der Impfung unterzogen. Seither hat die 29-Jährige aber kein leichtes Leben mehr. Sie wurde in den sozialen Medien dermaßen beschimpft und bedroht, dass Alivernini sämtliche privaten Accounts stillgelegt und sich völllig aus dem Internet zurückgezogen hat.

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Die junge Italienern war zuvor öffentlich für die Impfung und dafür, diese möglichst vielen Menschen zu verabreichen, eingetreten. Ihre eigene Impfung hatte sie als "Geste der Liebe" gegenüber ihren Patienten und Mitmenschen bezeichnet. Radikale Impfgegner reagierten mit Morddrohungen: "Jetzt werden wir sehen, wann du stirbst", so ein anonymer Verfasser.

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