Ein gefährliches Fahrmanöver auf der Südautobahn endete für einen 57-Jährigen nicht nur mit einer Anzeige wegen der Geisterfahrt. Der Mann soll anschließend auch versucht haben, einen Polizisten zu bestechen.
Gegen 16.50 Uhr wurde der moldawische Staatsangehörige, der in Frankreich wohnhaft ist, am Samstag von Beamten der Autobahnpolizei Villach im Bereich der Auffahrt Wernberg auf der A2 angehalten. Laut Polizei war der Lenker als Geisterfahrer unterwegs und kam einer Streife im Bereich der Auffahrt entgegen. Die Beamten konnten das Fahrzeug stoppen.
Bei den weiteren Ermittlungen auf der Dienststelle der Autobahnpolizeiinspektion Villach soll der 57-Jährige versucht haben, sich der drohenden Strafe zu entziehen. Nach Angaben der Polizei steckte er einem Beamten einen 50-Euro-Schein in die Hosentasche.
Daraufhin wurde der Mann vorläufig festgenommen. Der Geldschein wurde von den Ermittlern sichergestellt.
Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ordnete später die Aufhebung der Festnahme an. Der Verdächtige wird wegen versuchter Anstiftung zum Amtsmissbrauch, versuchter Bestechung sowie Gefährdung der körperlichen Sicherheit angezeigt.
Zusätzlich wurde eine vorläufige Sicherheitsleistung zur Absicherung des Strafverfahrens eingehoben.