Eine dünne Schnur hätte für Radfahrer in Traun (Bezirk Linz-Land) zur gefährlichen Falle werden können. In einem Waldstück hatten Unbekannte gewachste Zahnseide über einen Weg gespannt. Laut Bürgermeister Karl-Heinz Koll (ÖVP) war diese genau auf Halshöhe von Radfahrern angebracht.
Der Ortschef zeigt sich gegenüber der "Krone" fassungslos: "Wer so etwas macht, ist geisteskrank", erklärt Koll. Die Polizei wurde sofort eingeschaltet und hat den Fall laut Bürgermeister bereits an die Staatsanwaltschaft übergeben.
Auch der Wirtschaftshof wurde verständigt. Mitarbeiter sollen nun kontrollieren, ob in dem Waldstück noch weitere gefährliche Schnüre gespannt wurden. Wer hinter der Aktion steckt, ist bislang völlig unklar.
"Darauf stehen bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe. Das ist ein schwerwiegendes Delikt", warnt Koll. Gleichzeitig appelliert er an die Bevölkerung: "Ich appelliere hier an den gesunden Menschenverstand, solche ,Späße’ zu unterlassen und auf gut Deutsch das Hirn ein wenig einzuschalten". Verdächtige Funde sollen umgehend der Polizei gemeldet werden.