Unsagbare Qualen und massive Geldsorgen belasten Pensionistin Anna (Name geändert, Anm.). Aufgrund massiver Rückenprobleme kann sich die 65-Jährige kaum ohne enorme Schmerzen bewegen.
Ein Gleitwirbel, eine verengte Lendenwirbelsäule und wiederkehrende Bandscheibenvorfälle lassen die Pensionistin verzweifeln. Helfen könnte nur eine Operation. Allerdings haben sie bisher alle Krankenhäuser abgelehnt, bis auf eines. Hier müsste sie den Eingriff allerdings privat bezahlen, das kann sie sich nicht leisten.
Seit rund zehn Jahren bestimmen die Schmerzen Annas Alltag. "Meine Füße sind oft taub, ich kann kaum aufstehen", schildert sie. Sitzen und Gehen werden aufgrund ihrer Erkrankungen zunehmend zur Herausforderung. "Ich kämpfe gewaltig und leide unter unvorstellbaren Schmerzen", erzählt sie unter Tränen im "Heute"-Talk.
Ihr Leben lang arbeitete sie viel und hart, zuletzt als Reinigungskraft in einem Kindergarten – ein körperlich anspruchsvoller Job. Anna hat bereits eine künstliche Schulter und immer wieder mit Zahnschmerzen zu kämpfen. Zahlreiche Behandlungen kosteten die Pensionistin bereits Tausende Euro und brachten sie finanziell an ihre Grenzen.
Ganze 9.950 Euro müsste die Pensionistin jetzt aufbringen, um eine weitere Operation durchführen lassen zu können. "Eine Linzer Privatklinik war die einzige, die mich operieren wollte. Alle anderen haben mich nicht genommen", klagt die 65-Jährige. Alle anderen Spitäler erkannten laut der Pensionistin den Ernst der Situation nicht, wollten sie nicht behandeln.
Alternative Behandlungen wie Akupunktur oder Besuche beim Orthopäden blieben erfolglos. Die teure Operation muss also her. "Ich habe so eine kleine Pension, ich kann mir das nicht leisten." Am 3. Jänner 2027 hätte Anna bereits einen Operationstermin.
Bis dahin muss sie das Geld auftreiben.