140 Mitarbeiter betroffen

Depot sperrt zu! Diese fünf OÖ-Filialen sind betroffen

Das Aus für die Deko-Kette Depot ist fix! In Österreich schließen alle 24 Filialen, 140 Mitarbeiter verlieren ihren Job. Auch OÖ ist betroffen.
28.10.2026, 15:06
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Jetzt ist es endgültig: Die beliebte Deko-Kette Depot verschwindet aus Österreich! Nach der Pleite der deutschen Muttergesellschaft zieht das Unternehmen auch hierzulande den Schlussstrich. Spätestens am 31. Jänner 2027 gehen in sämtlichen 24 Filialen die Lichter aus. Für 140 Mitarbeiter bedeutet das den Verlust ihres Arbeitsplatzes.

Besonders hart trifft es auch Oberösterreich. Wie der ORF berichtet, müssen gleich fünf Standorte schließen. Betroffen sind die Filialen in den Einkaufszentren in Pasching, Mauthausen, Gmunden, Vöcklabruck und Ried im Innkreis.

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Kunden müssen jetzt auf Gutscheine achten

Wer noch einen Depot-Gutschein daheim hat, sollte ihn nicht zu lange liegen lassen. Bis spätestens 31. Jänner 2027 sollen die Gutscheine eingelöst werden. Danach ist Schluss.

Vor dem endgültigen Aus will die Deko-Kette noch das Weihnachtsgeschäft mitnehmen. Geplant sind außerdem größere Abverkaufsaktionen mit Preisnachlässen.

Nach 17 Jahren am österreichischen Markt wird das Unternehmen damit vollständig abgewickelt.

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140 Mitarbeiter verlieren ihren Job

Für die Beschäftigten kam die Nachricht am Dienstag zu Mittag. Erst da wurden sie über die bevorstehenden Schließungen informiert.

Besonders bitter: Einen Sozialplan gibt es nicht. Firmenchef Christian Gries zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass die betroffenen Mitarbeiter neue Arbeitsplätze finden werden.

Schon 2024 mussten Filialen schließen

Die Probleme bei Depot sind nicht neu. Seit Jahren kämpft die Kette mit der Konkurrenz aus dem Internet, der Kaufzurückhaltung der Kunden und günstigen Anbietern wie Action und Tedi.

Bereits 2024 musste Depot Insolvenz anmelden. Damals wurde auch in Österreich kräftig eingespart. Von ursprünglich 49 Filialen blieben weniger als 30 übrig, mehr als 100 Mitarbeiter verloren ihren Job.

Doch die Einsparungen reichten nicht. Im Mai 2026 folgte der nächste Insolvenzantrag in Deutschland. Ende September stellte die deutsche Muttergesellschaft ihren Betrieb ein. Mehr als 1.000 Menschen verloren dadurch ihre Arbeit.

Wie der ORF berichtet, ist auch eine eigenständige Weiterführung der österreichischen Geschäfte nicht möglich. Damit steht fest: Ende Jänner ist Depot in Österreich Geschichte.

red, 28.10.2026, 15:06
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