Der ORF muss sparen – und will sich deswegen weiter von Mitarbeitern trennen. Im Fokus stehen einmal mehr ältere Angestellte mit Dienstverträgen, deren Salär sich meistens sehen lassen kann. Wie die "Salzburger Nachrichten" berichten wurden vergangene Woche entsprechende "Handshake"-Angebote ausgeschickt.
Damit soll Beschäftigten ein finanziell abgefederter, vorzeitiger Ausstieg aus dem Unternehmen ermöglicht werden. Betroffen sind angestellte Frauen des Geburtsjahrgangs 1968 und älter sowie angestellte Männer des Jahrgangs 1967 und älter, bestätigt der ORF den "SN". Je nach Geburtstag richtet sich das Angebot damit grob an Frauen ab 57/58 Jahren und Männer ab 58/59 Jahren.
Wie viele Mitarbeiter diesmal angeschrieben wurden, verrät der ORF nicht. Ein vergleichbares Programm gab es allerdings bereits im Frühjahr 2025. Damals sollen zwischen 300 und 350 Angestellte ein entsprechendes Angebot erhalten haben. Nur wenige sollen es angenommen haben.
Der ORF betont, dass das "Handshake"-Modell nur eine von mehreren Personalmaßnahmen sei, die im Zuge der laufenden Einsparungen und Umstrukturierungen eingesetzt werden.
Für Mitarbeiter, die das Angebot annehmen, ist ein Vorruhestandsgeld vorgesehen. Dieses beträgt 55 Prozent der abfertigungsfähigen Bezüge der letzten zwölf Monate vor dem Ende des Dienstverhältnisses. Das Geld wird bis zum Pensionsantritt bezahlt, allerdings höchstens drei Jahre lang. Zusätzlich zur regulären Abfertigung winkt eine freiwillige Abfertigung von einem oder zwei Monatsbezügen. Die genaue Höhe hängt vom Alter des jeweiligen Mitarbeiters ab.