Der 07. Mai steht prinzipiell im Zeichen des Heiligen Stanislaus. Der Märtyrer-Bischof aus Polen soll einmal einen Verstorbenen zum Leben erweckt haben und wurde während einer Messe 1079 vom damaligen König ermordet, weil er dessen unmoralischen Lebenswandel kritisierte.
Im Bauernkalender liest man viele berühmte Verse zum Sankt Stanislaus, doch vor allem folgendes Gedicht ist eine kleine Wetter-Vision:
"Wenn Tränen weint der Stanislaus, das tut uns gar nicht leid, es werden blanke Heller draus, in ganz kurzer Zeit."
Richtig interpretiert heißt es also nichts anderes, als dass es unbedingt am 07. Mai regnen sollte, um eine erfolgreiche Ernte einzufahren. Vor allem das positive Wachstum der Kartoffeln möchte vom Regen des heutigen Tages beeinflusst werden, denn wie sagt man noch? "Ist der Mai kühl und nass, füllts dem Bauern Scheu'n und Fass".
Brut- und Setzzeit nicht vergessen und Hunde bitte an die Leine:
Die Eisheiligen fallen jährlich auf die Tage vom 11. bis 15. Mai. Erst danach sollten laut alter Bauernregel die letzten Nachtfröste vorbei sein – obwohl sie vereinzelt auch noch bis Ende Mai auftreten können.