Die Idee entstand aus einer Not heraus, berichtet die Wienerin Stefanie Ackerl. Als Mama einer 1,5 Jahre alten Tochter hätte sie jeden Morgen dasselbe Problem gehabt – zu weite Hosen ohne Gürtelschlaufen, keine Zeit und Lust alles selbst enger zu nähen und keine kindgerechte Lösung am Markt.
"Ich hatte nie vor, irgendetwas zu erfinden, ich wollte einfach ein nerviges Problem lösen", so die Gründerin. Gemeinsam mit einem Schulfreund, ebenfalls Vater und leidenschaftlicher Tüftler, und ihrem Ehemann entwickelte sie den "Kiddyclip". Dieser wird auf eine Stofffalte an der Hose gesteckt, egal ob Jogginghose oder Jeans. Das Design soll, laut Ackerl, den Anforderungen im Kindergarten- und Spielplatzalltag standhalten.
Der neuartige Hosenbund-Clip soll zu weite Kinderhosen enger machen, ohne sie Nähen zu müssen. Damit will Ackerl auch ein Zeichen für Nachhaltigkeit und gegen die Wegwerfgesellschaft setzen. Statt gut erhaltene Hosen auszusortieren oder ständig neue zu kaufen, könne man Hosen in der übernächsten Größe kaufen und vererbte oder Second-Hand-Kleidung individuell anpassen. Somit würden weniger Textilien im Müll landen, ist Ackerl überzeugt. Auch besonders schmalen Kindern oder jenen, die gerade windelfrei werden, soll der "Kiddyclip" helfen.
In der aktuellen Staffel der Show "2 Minuten 2 Millionen" sicherte sich das Unternehmen nun auch das Start-Up Ticket von Tchibo.