Es klingt wie ein Traum. Und manch Betroffener wäre wohl schon lange über alle Berge. Nicht so die zwei georgischen Studenten aus Salzburg, die bei der Ersten Bank Geld für den Visumsantrag abheben wollten. 12.900 Euro brauchten sie dazu – bekommen haben sie aber 129.000.
Aufgefallen ist ihnen das erst mehrere Stunden später. "Ich war schockiert, ich war überrascht, aber ich hatte auch Angst", sagt Giorgi dem ORF Salzburg. Was, wenn jemand in der Zwischenzeit etwas davon stiehlt, wenn man in einen Autounfall verwickelt wird? Solche Gedanken drehten sich im Kopf.
Also ging es schnellstmöglich zurück zur Sparkassen-Filiale in Gnigl. Dort wurde das Geld gezählt und – Gott sei Dank – war alles noch da. Als Grund wird ein "menschlicher Fehler" angeführt. Man habe sich beim Kunden entschuldigt und für das "lösungsorientierte Verhalten bedankt".
Wie dieser Dank konkret ausschaut? Das sorgt im Nachgang in Sozialen Medien für einige Diskussionen. Die Bank gab beiden ein kleines Sackerl Gummibärli in "Weltspartag"-Branding. "Eigentlich haben sie nicht so gut geschmeckt", scherzen sie im ORF-Interview.
Auch, wenn die beiden die Geschichte mit Humor nehmen, machen sich einige User über die geringe Belohnung lustig. Unter Umständen wird die Bank nach den Berichten hier noch etwas nachbessern.