Geranien sind robuste Klassiker auf Balkon und Terrasse. Doch bei extremer Hitze fragen sich viele Hobbygärtner, wie sie ihre Pflanzen richtig versorgen sollen. Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Regeln klappt es auch im Hochsommer.
Wichtigster Grundsatz: durchdringend gießen, bis unten kurz Wasser austritt. So erreicht die Feuchtigkeit auch die tieferen Wurzeln. Wer nur kleine Schlucke verteilt, macht die Oberfläche nass, aber nicht die Pflanze.
Wie 24garten.de berichtet, können Geranien kurze Trockenphasen gut abpuffern. Bei heißen Temperaturen empfiehlt es sich, schluckweise zu gießen, da trockene Erde Wasser nicht gut aufnimmt. Als Faustformel gilt: ein großes Glas Wasser pro Pflanze.
Die häufigsten Fehler in Hitzephasen sind: mittags gießen (verdunstet zu stark), zu oft und zu wenig gießen (Wurzeln bleiben oberflächlich), Wasser im Untersetzer stehen lassen (Staunässe) und verstopfte Abzugslöcher.
Auch verdichtete Erde ist ein Problem – das Wasser läuft dann entweder durch oder staut sich. Überschüssiges Wasser muss immer ablaufen können.
Geranien mögen lockere Erde und eine gute Drainage. Wer ein Topfvolumen von etwa fünf Litern nutzt, kann mit entsprechenden Mengen rechnen. Wichtig ist, am besten morgens oder abends zu gießen – nie in der prallen Mittagshitze.